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Äant an Shtbivig <Jrnfi üöororoefi. t)
(£m. ^odhwürben fmmbfcbaftlicfjer ginfall, mit eine öffentlichegl;re ju bejeugen, üevbient jmar meine ganje Sanfbarfeit; mad;t
t) ©iefer SBricf enthalt bie Tlntwort auf folgcitben Skicf a3orom$fi’$an .Kant:
„®6 ift, fefjr »erchrungilwürbigcr SRann! lvicbctum bie Steifte an mir,in ber ©cutfcfjen ©cfellfchaft eine öffentliche ffiorlefung ju halten. Schhabe biefcö SOJal — @ic felbft jum Sfjcma gewählt, unb c 6 hat mirin ben Sagen ber abgemichencn SBochc recht fcht frohe ©tunben gc=macht, mich »on Shncn unb über ©ie jtt unterhalten. — Hier ift’ 6 ,wa 6 ich barüber unter ber ICnffchrift: ©fi$$c ju einer fnnftisgen SSiographic u. f. m. 31 t Rapier gebracht habe. SScrurthcilen©ie c 6 ja nicht gleich, inbent ©ie biefc 2tuffchrift lefen, jum Sticht*anblicf; — bicfcsl mürbe mir wehe thun. Sch fagc am tlnfangc meine©rünbe ju einem ttuffafjc biefer ttrt, bie ich menigftcnS für hinret*chenb halte. 58ei bem Ucbrigcn habe ich jebcä SBort forgfältig ab*gemogen.
ttber ich wollte bocl) nicht gerne auch nur ein SSort, nur einenffiuchftabcn fagen, ben ©ie etwa — nicht wollten gejagt haben. ©cS*wegen habe icfpS auf gebrochene SBogcn gefchricben, unb ©ie habennun »ollige Freiheit su — itreichcn ober hinjujufegen, .?u berichtigenu. f. Sch halte cß für feindliche ©fScrction, — unb noch mehr, ichhatte cs> meiner alten unb ftch immer glctchbleibcnben SBetchrung für ©iegemüj), Shncn bie wenigen SBlättcr juror, ehe noch irgenb ein ©cbtaucl)ba»on fürSDlehrere gemacht wirb, einaufjänbigen, tmb erbitte mir, ba©ie,wie ich wofjl cinfehc, fein notljwenbigcteS ©efchäft um bicfcö 2 fuffa^cßwillen »erfäutnen tonnen, ihn etwa blattweifc in ©rgebenljcit jurüct. —SDZit ber entfchiebcnjfen Hochachtung »erharre ich u. f. .Königsberg,12. Sctob. 1792."
Sn gotge ber Antwort Äant ’6 hat SSoromSfi batuals bie beabfichtigtcSJorlcfung feiner ©tij^c 3 U einer Biographie .Kant’S untcrlaffen. (ffigl.. ?.®. SBorowSEi ©arft- b. Gebens u. ®havafterS 3- -Kaufs. ©• 7—9.)