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Briefe.
Bormittag befcljäfttgt bin, eon bem mit bot ein Steil burt Bor*lefungen weggenommen wirb. Snt 66fien SebensSjahre fallen über=bem fubtile SRa tforftungen immer ftwerer, unb man wünftt»on ihnen auSruhen ju bürfen, wenn man fit nur fo'glücflitftnbet, baf? Anbere fte aufnehmen unb fortfe^en möchten. 25a§Se^tere glaube ich in Sheer $>erfon ju ftnbcn, wofür ich Shnen,fowie e§ ba§ publicum auch fein wirb, lebhaft oerbunben bin.—Sch htte etwas über Eberharb unter ber geber. £)iefes> unb bie■Äritif ber Urteilskraft wirb hoffentlidh Shnen um £)fiern ju ^>amben fommen. — SRein greunb .ftrauS matt Shnen feine oerbinb*lidhe Empfehlung. St ntuf eS non feiner für jeht gegen alle fpe=cutatioe ©rübelei gejfimmten ßaune abwarten, baft fte fit t>onfelbft abanbere; ba aisbann Sh*c Arbeit bie erjle fein würbe, bieer in Ueberlegung jöge.
UebrigenS beharre ich mit innigfter cgwtatlung unb Siebe tc.
©echlfer Brief.
■Königsberg, b.21. @epf, 1791.
SBie fönnen ©ie mit, teuerfler 9Rann, auch nur einen Au=genblid in Berbatt h<ten, bafj meine UnterlaffungSfünben, betenidh niele auf meiner ^Rechnung höbe, irgenb einer Abneigung, jagar aut nur ber minbeficn Äaltft'nnigfeit gegen Sie, bie mir, werweif wer meiner blos> nachbetenben Anhänger eingeflöft hobenfoUte, jusufchreiben waren, ba, wenn eS audh nicht bie ^crjenösneigung gegen einen fo liebend = unb hotottungSwürbigen 9Ranntäte, mit fton bas> Berbienft, weites ©ie um bie Aufhellung,Be|lärfung unb Berbrcitung meiner geringen Berfute hoben, juSanfbarleit oerbinben müjjte, unb it tnit felb|i oeratten würbe,wenn it on bem Spiele ber Eiferfutt unb Srettoberei im gelbeber ©peculation mehr Sntereffe nähme, als an ben rettftoffenen©eftnnungen ber SRitwirfung ju Allem, waS gut unb felbß|fän=big tjt, wo$u baS ooHe Zutrauen unb bie ^erjenSoereinigung jwi*