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Briefe.
5d) fyabz meine Äritif ber praftifc|en Bcrnunft" foweit fertig, baf id) fte benfe, funftige 2Bod)e nad) .fpalle jum©ruef ju febtefen. ©iefe wirb bejlfer, als alle ©ontrooerfen mit$eber unb 2lbel, (beren ber ©rjle gar feine ©rfenntnif a priori,ber 2lnbere eine, bte jwifeben ber empirifeben unb einer a prioribaä Mittel holten foll, behauptet,) bie ©rgänjung beffen, waSidb ber fpeculatioen Bernunft abfpracb, bur<ft reine praftifebe, unbbie 9Köglicbfeit berfelben bemeifen unb faf(id) machen, welches bod)ber eigentlicbe ©tein beS 2ln|fofeS ijf, ber jene Scanner nöt^igt,lieber bie untbunlidjjlen, ja gar ungereimte SBege einjufcblagen,um baS fpeculatioe Bermßgen bis aufs Ueberftnnlicbe auSbebnenjit fonnen, ebe fte ftcb jener il;nen ganj trojHoS febeinenben @en*ten$ ber jfritif unterwürfen.
Pg)erber’S Sbeen, britten S£lml> S u recenftren, wirb nunwohl ein 2lnberer übernebmen, unb ftcb, baf er ein Oberer fei,erflären muffen; benn mir gebriebt bie Seit baju, weil icb alSbalbjur ©runblage ber .Kritif beS ©efcbmacfeS geben muf?.3d> fein mit unwanbelbarer Hochachtung unb ©rgebenbeit tc.
dritter Brief.
jtönigtS&erg, 10. 3u(t 1797.
Unaufgeforbert üon 5bnen, würbiger 9J?ann, boeb üeranlaftburd) 3b ten an unferen gemeinfcbaftlidjen, vortrefflichen greunb,ben Herrn ^ofprebiger ©djulh, abgelaffenen Brief, ergreife icbbiefe ©elegenbeit, Sfenen meine greube über 3b re n befferen ©e=funbbeitSjujianb, al§ if)n baS ®erüd)t feit geraumer Seit »erbrei*tet batte, bezeugen ju fonnen. ©in fo gemeinnüfcig tl;ätiger Warmmuf frob unb lange leben!
©er 2lnfiofj, ben ©ie im gebadjten Briefe an meinem neuer*bingS aufgeftellten Begriffe beS „auf binglicfee 2frt perfönlicbenKecbtS" nehmen, befrembet mich nicht, weil bie 9?ecbtSlebre ber