383 Ue&et ^äbagogif. Ißorcc&c bc§ VerauSgebetS.
folibe gu fein. £)af) .Kant bie neuen Sbeen bamaliget Seit mtdf)in biefer Vinficft fannte, übet fie nachbacfte unb mannen S3iicEweiter hinauSthat, al§ feine Settgertoffen, ba§ oerfteht fid) freilid)uon felbft unb ergibt ftd) and) aus biefen, wenngleich nidt>t augeigener S35al;l hingeworfenen 83emerfungen.
SSon meinen beiläufigen 2lnmerfungen b«be ich nictjtg gu fg-gen; fie fpredjen für fid). |)
Sftad) ben niebrigen Angriffen, bie fidf) ber SSuchhänbler §8oH=mer in SBegieljung auf meine 2lu§gabe ber Äant’fcben pbpfifd)ett©eographic erlaubt t)at, fann bie Verausgabe foldjer 4?anbfdj)riften unmöglich mehr ein angenehmes ©efchäft für mich fein. ®aich ru^ig, gufrieben unb tfjätig in meinem oljnebieS nicht engenSBirfungSfreife leben fann, warum foll id) mid) unberufenen 2lmforberungen bloSftellen unb ungeitigen Urteilen preisgeben? S5effer,td) wibme bie 2iugenblicfe meiner SOtufe jenen ©tubien, in benenich mit bem 23eifaUe ber .Kenner mir einige SSerbienjfe erworbengu tjaben unb noch erwerben gu formen glauben barf.
2)ie Literatur unfereS 83aterlanbeS, mit Ausnahme ihrer eigent-.lief) gelehrten Steige, bietet ja eben fein reigenbeS ©chaufpiel bar,unb baS überall h«oorfpringenbe fParteimacben, oerbunben mitben angügtichen Serben unb burchfallenben ,Ktopffed)tereicn, worauffid) mitunter fogar unfere befferen .Köpfe einlaffen, ift nicht fonber»lieh einlabenb gur Sheilnahme. ©ar gerne überlaffe ich 2lnbereitbaS Vergnügen, fid) fficulen gu holen, um fie ihren ©egnern mitSinfen wieber abtragen gu fönnen, unb fich baburch ein gewiffeS£>reifu£red)t gu erwerben, unter beffen ©ewaltfireichen fie fiel) gutliterarifdjen Sictatur gu erheben wähnen. Sßehe biefer papiernenV«rlidf)feit! 3£ber wenn wirb eS anberS, wenn beffer werben?
Sur Subilatemeffe 1803.
9? inf.
f) ©tefc ICnmcefungcn 3t int’6 finb in ber »orl, tCut-gabc rocggcluffe«worben.