270 Anthropologie. I. SEfjcif. 2(rttfnopoI. Sibaltif.
fie mag Üflaler*, ©arten», S5au?unfi ober Son; unb 83er§macf)er>
fünf! (poetica in sensu stricto) fein. Sichtfun ft ober, im©egenfafc mit ber S3erebfamfeit, ift oon biefer nur bet lvecijfci.feitigen Unterorbnung beS S3erftanbe§ unb ber Sinnlichfeit nachuntergeben, fo, bap bie erfiere ein Spiel ber Sinntichfeit burcf)ben SSerjtanb georbnet, bie zweite aber ein ©efchäft be§ fßev;jfanbeS burch Sinnlichfeit belebt, beibe aber, ber Stebner jbi»oj)[,als ber fPoet (in weitem Sinne) dichter ftnb, unb aus jttf)felbji neue ©ejialten (3ufammen|fetlungen beS Sinnlichen) in iljrer©inbilbungSfraft l;eroorbringen *).
2Beil bie £>icl)tergabe ein -Äunfigefchicf, unb, mit ©efebmaefoerbunben, ein SSalent für fefjone -&unft ift, bie jum auf(objwar füpe, oft auch inbirect peilfame) SSäufchung auSgeht, fofantt eS nid>t fehlen, bap oon i(;r nicht groper, (oft auch nath=theiliger) ©ebrauch im Sehen gemacht werbe. — Ueber ben ßjja;rafter beS 25icbterS alfo, ober auch, über ben ©influp, ben fein
*) ©ie 91 c u i g f c i t bet ©atftciluug eines! SScgtiffeS ij! eine-Spauptfotbctung bet fcfjoitcn .ftunfi an ben Siebtet, wenngleich bet SSegrijffclbft auch nicht neu fein feilte. — $üt ben SSerftanb abet (abgefdjat »im©efchmacf) hat man fetgenbe tfuSbnicfc füt bie SSetmehtung unfeter -fiennt:niffc butcb neue SBahrnehmung. — ©tmas! entbccfcn, ^uetft wahnicfjnien,maS fchon ba war, j. S3. Tfmctifa, bie magnetifebe, nach ben $oien fidjtichtenfce Straft, bie Snfteieftricitat. — StwaO erfinben, (maO noch nichtba war, jut SQMrfiichteit bringen,) j. SS. ben (iompa|5, ben Xcrojiat.f)
— ©tmaS außfinbig machen, baO iBcriotne butch Stachfucfjen wieberftnten.
— ©rfinnen unb ausSbcnfcn (j. SS. ooit SBerfjeugen für-Ännftter, oberSSafchincn). — ©rbicfjtcn, mit bem SSetouftfcin baö llmvahtc atemäht »orftetiig machen, wie in Stomanen, wenn cö nur $ut Unterpattunggcfcfjicht. — Sine für SEaijrhcit ausgegebene ©tbichtung aber ift 2 ii ge,
(— — Tarjiitcr alrumDcslnit in piscem mulier formusa superne. )
Hora f.
+) fbict feigen in bet 1. 2tu6g. noch foigenbe SBotte, bie im 28c;fentiiehennur eine iffiieberhoiung bet §.55, tCnmerf. * (@.241) ftnb:„®ct Süionci) ©cfjwatj mag mehl bie Statut beS ©chiefpuieetS juciüentbccft haben, wenn et etwa bie SScjtanbtheiic beffelben burcf)ifuöiaugen, (Siühen u. bgi. betauSbrachtc; beim etfunben hat et’»nicht, weil eö lange »ot ihm fefjon in bet iöeiagerung »on tflgeiitatf, gebraucht worben war."