240 2lnthtopologie. I. Ktjcil- 2(ntf)fopo(. Sibaftif.
auf plumpe ©robheit t)inau§, bie feine SSerehrer 0fa uf> i gEe i t *)ju nennen belieben; bie aber fein grofteS Unvermögen eines inbemfelbcn ©ebanfen mit ©rünblicbfeit vereinigten SSSi^eS bewies. —2luch fcheinen bie Scanner von ©influffe, bie feinen greunbenfein ©ehör gaben, welche ihn als ein fürs Parlament auSnehmenbtaugliches ©lieb vorfchlugen, fein Salent wohl gewürbigt jnhaben. — Senn ber 2Bifc, ber jur 2lbfaffung beS 2Börterbucl)3einer Sprache jureicht, langt barum noch nicht ju, SSernunftibem,bie jur ©inficht in wichtigen ©efchaften erforberlich ftnb, ju er»
wecfen unb ju beleben.- ©cfcheibenheit tritt von felbjl
in baS ©emüth beffen ein, ber ftch hieju berufen fieht, imbtrauen in feine Talente, für ftch «Hein nicht ju entfcheiben, fombern 2fnberer Urtheile (allenfalls unbemerft) aubh mit in 2lnfd)Iagju bringen, war eine ©igenfdhaft, bie Sohnfon nie anwanbelte.
B.
83on ber ©agacität ober 9lachforfd)ungggabe-§. 54.
Um etwas ju entbetfen, (waS entweber in unS felbji oberanberwärtS verborgen liegt,) baju gehört in vielen galten ein be>fonbereS SSalent, S3efcheib ju wiffen, wie man gut fudjen foH;eine SRaturgabe, vorläufig ju urtheilen (judicii praerii),wo bie 2Baf)rheit wohl ju ftnben fein möchte, ben Singen auf bie©pur ju fotnmen, unb bie fleinffcn 3tnläffe ber SSernaanbtfdjaftju benufcen, um baS ©efuchte ju entbecfen ober ju erft'nben. SieSogif ber ©chulen lehrt unS nichts hierüber. 2lber ein üBaco vonSSerulam gab ein glanjenbeS Seifpiel an feinem Srganott vonber Sftethobe, wie burch ©rperimente bie verborgene 5Befd)affen>
*) SoOmcII crjählt, baß, ba ein gemiffer ßorb in feiner ©cgcntnnrt feinSchauern äußerte, baß Sohnfon nicht eine feinere ©rjiehung gehabt hütte,SSaretti gefagt ha6c: „Stein, nein, ffltnlorb! ©ie hätten mit ihm machenmögen, ma£ fie gemottt, er märe immer ein Sär geblieben." SDoeh mo(>lein Sangbar? fagte ber ttnbere, welches ein dritter, fein gteutib baburchju mftbern vermeinte, baß er fagte: „©r hat nicht 6 vom ffiären, atVbaO gelt."