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1 . SÖud). Vom ©rbcnnfnijiomnögcn. §• 53.
ten ßontraft noch oerädjtlicher zu machen, i|l burd) bic Ueber=rafdjung be§ Unerwarteten fetjv aufmunternb; aber hoch immernur ein Spiel unb leidster Sßiiz, (wie ber be§ Voltaire;) bagegenbet, welcher wahre unb wichtige ©runbfäfse in ber ©inbleibungaufftellt, (wie $)oung in feinen Satpren,) ein jentnerfcbwerer Sßihgenannt werben bann, weil e§ ein ®efd)äft iji unb mehr 33e=wunberung, al3 Velujtigung erregt.
©in Sprichwort (proverbium) iji Mn SBi^wort (bonmot); benn es> ijt eine gemein geworbene gormel, welche einen©ebanben auäbrücft, ber burd) 9tad>ahmung fortgepflanzt wirbunb im äRunbe be3 ©rjten wohl ein äBifcwort gewefen feinbann. £>urd) Sprichwörter reben ifl batjer bie Sprache be§^3öbel§, unb beweifet ben gänzlichen Mangel beS 2Bi^e§ im Um=gange mit ber feineren Sßelt.
®rünblid)beit ift zwar nidht eine Sache be§ SBi^e»; aber fo=fern biefer burd) ba§ Vilbliche, wa3 er ben ©ebanben anhängt,ein Vehibel ober eine Stille für bie Vernunft unb beren ^anb=fjabung für ihre moralifch = prabtifd)en Sbeen fein bann, läßt ftd)ein grünblidjer SBih (zum Unterfchiebe beä feichten) benben. 2tt§eine oon ben, wie eS heift, bewunberungSwürbigcn SentenzenSamuel Sohnfon’S über SBeiber,wirb bie in Sßaller’S Sehenangeführt: „er lobte ohne Swcifel Viele, bie er zu hemuthen ftchwürbe gefcheut hüben, unb h>etr«thetc oielleicht eine, bie er ftd)gefchämt h ö & cn würbe, zu loben." £)a§ Spielenbe ber 2tntU
tfjefe macht l)i er baS ganje 33ewunbern3würbige au§; bie Ver=nunft gewinnt baburd) nid)tä. — SBo eS aber auf jtreitige g?ra=gen für bie Vernunft anbarn, ba bonnte fein greunb 33o§wellfeinen üon il;m fo unabläfftg gefuchten £>rafelfprud) h^rauätocben,her ben minbeften 2Bih oerrathen hätte; fonbern OTeS, waS erüber bie Zweifler tm fPuncte ber Steligion, ober beS StechtS einerRegierung, ober auch uur bie menfchlidje Freiheit überhaupt h« sauSbrachte, fiel, bei feinem natürlichen unb burd) Verwöhnungvon Schmeichlern eingewurzelten SefpotiSmuS beä 2lbfprecbenS,