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10 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Anthropologie und Pädagogik : nebst einer Sammlung von Briefen und öffentlichen Erklärungen und einem chronologischen Verzeichnisse sämmtlicher Schriften Kant's
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S3egriffS einet SBenfchentace.

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j gjm ba$, roa« in bcm Äfaffenuntcrfd)iebe bet SBenfchcngattung unsauSbleiblich anerbt, fann ju bet ^Benennung einer befonbeten3Benfd)entace berechtigen.

©igenfehaften, bie bet ©attung fetbfi wefentlich angehören,mithin allen £0?cnfd)en als foldjen gemein ftnb, ftnb gwar unauSsbleiblich erblich; aber weil barin fein Unterfdjieb ber 9Benf<henliegt, fo wirb auf fie in ber ©intheilung ber Stacen nicht SHinfsficht genommen. fPhhftfche Sfjoraftere, woburch ftd) SBenfchen(ohne Unterfchieb bcS ©efchlechtS) »on einanber unterfdjeiben, unbjwar nur bie, welche erblich ftnb, fommen in ^Betracht (f. §. 3),um eine ©intheilung ber ©attung in .Staffen barauf ju grün*ben. Siefe .Staffen ftnb aber nur alSbann 8facen gu nennen,wenn jene ©haraftere unausbleiblich (fowohl in ebenberfelbenS| klaffe, als in S3ermif<hung mit feber anberen) anarten. SerI -Begriff einer Stace enthält alfo erfilicf) ben Segriff eines gesmeinfchaftlichen ©tammeS, gweitenS nothwenbig erblicheßharaftere bcS flaffifchcn UnterfchiebS bet Äbfömmlinge bcffelbenton einanber. Surch baS Sefetere werben ftchere UnterfcheibungSsgrünbe fejigefefet, wornach wir bie ©attung in .Staffen eintheilenformen, bie bann, wegen beS erfferen fPuncteS, nämlich ber ©imheit beS ©tammS, fetneSwegeS Birten, fonbern nur Siacen h^ 1jjen muffen. Sie klaffe ber SBeijfen ijl nid)t als befonbere Blrtin ber SBenfcbengattung oon ber ber ©chwargen unterfchieben; unbeS gibt gar feine oerfchiebene Btrten oon SBenfchen. Saburch würbeI bie ©inheit bcS ©tammcS, woraus fie hätten entfpringen fönnen,abgeleugnetj wogu man, wie auS ber unausbleiblichen Blnerbungihrer flaffifchen ©haraftere bewiefen worben, feinen ©runb, oiebmelir einen fefyr wichtigen gutn ©egenttjeit h a **).

*) Ifnfänglich, wenn man bloS bie Gfjavafterc ber tBcrgteicljung (beriteljnUcfjfeit ober Unäf)n(icf)fcit nach) »orttugen (rat, erhält man .Klaffen non®e[c()5pfcn unter einer Oattung. Sicht man ferner auf ihre Kbftammung,

fo mu(i (ic() geigen, ob jene .Klaffen ebenfooiel »erfchiebene Ttrten ober nur