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10 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Anthropologie und Pädagogik : nebst einer Sammlung von Briefen und öffentlichen Erklärungen und einem chronologischen Verzeichnisse sämmtlicher Schriften Kant's
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S3ejtimmung bcg

biefer Gharafter bängt bet ßeitgungSfraft nothwenbig an, «eil,,jur Grljaltung ber '2frt crforbcrlirf) war. SEBären biefc ©tämmcaber urfprünglicf), fo liege e§ fich gar nicht erftaren nnb b t ,greifen, warum nun in ber wechfelfeitigen 33etmifd>ung berfelbenunter einanber ber Gharafter ihrer §3erfcf)iebenheit gerate unaus.bleiblich anarte, wie es> boch wirflid) gefchicht. Senn bie 91a :tur hat einem jeben ©tamm feinen Gharafter, urfgrünglicß i n-5ßejiehung auf fein .Klima unb jurtlngcmeffcnlicit mit bemfelben,gegeben. Sie Srganifation be& einen hat alfo einen ganj anberengweef, al§ bie be§ anberen; unb baff bemungeachtet bie 3 eugungg>fräfte beiber, fclbflt in biefem fPuncte ihrer charafterijtifchen 83enfchiebenheit, fo jufammenpaffen foUtcn, baff barauS ein SOiittebfchtag nicht blo§ entfpringen fönne, fonbern fogar unauSbleiblid)erfolgen muffe, bieö lägt fid) bei ber SSerfchiebenheit urfprüng:lieber Stämme gar nicht begreifen. 9tur alSbann, wenn manannimmt, baff in ben keimen eines ein 5 igen erften ©tarn»meS bie Anlagen 51 t aller biefer flafftfchen 33erfd)iebenheit notl):wenbig haben liegen muffen, bamit er ju aümähliger S3etölfemn§ber oerfchiebenen SBeltfiriche tauglich fei, lägt fich oerftehen: warum,wenn biefe Anlagen fid) gelegentlich), unb biefem gemäff auch »er-,fchiebentlich auSmicfeltcn, ocrfdjiebene «Klaffen oon fOienfchen ent;flehen, bie auch ih ren beittmmten Gharafter in ber golge notl;-wenbig in bie Beugung mit feber anberen .Klaffe bringen mußten,weil er jur SOtogltcgPeit ihrer eigenen Griftenj, mithin auch jme9Jt6glid)feit bet gortpflanjung ber 'llrt gehörte unb oon ber noth=wenbigen erften Einlage in ber ©tanrmgattung abgeleitet mar.föon folgen, unausbleiblich unb jroar felbjt in ber 33crmifcbungmit anberen klaffen, bennod) halbfchlächtig anerbenben Gigemfd;aften ift man alfo genöthigt, auf biefe ihre tlbleitung oon einemeinzigen ©tamme ju fchltegen: weil ohne biefen bie ÜJtothwen*big?eit beS '.EfnartenS nid;t begreiflich wäre.