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10 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Anthropologie und Pädagogik : nebst einer Sammlung von Briefen und öffentlichen Erklärungen und einem chronologischen Verzeichnisse sämmtlicher Schriften Kant's
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Dlacen bec Sftenfcfyen.

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fd)icbene tlrtcn oon üDtenfchen, (beim fie geboren permuthlich ju{inem ©tamme,) aber boch jwei oerfd)iebene Stacen; weil jebeberj'etben fid; in allen ßanbftricijen perpctuirt, unb beibe mit einanbernot^wenbig balbfchlächtige Äinber ober SMenblinge (SJtulatten)ttjeugen. Sagegen ftnb SBtonbe unb 33runette nicijt oerfchie=bene Stacen ber SEBeißen; weit ein blonber SOtann oon einer baunetten Stau auch lauter blonbe Ätnber haben fann, obgleich jebetiefer Wartungen fid) bei allen S3erpflangungen lange Beugungenbinburdt) erhält. Saßer ftnb fie bisweilen ©pielarten ber SESeißen.ßnbltd) bringt bie S3efctjaffenl)eit be§ SBobenS (Seucßtigfeit oberSrodenbeit), imgletchen ber Stabrung, nach unb nach einen erblichenUnterfcbieb ober ©djlag unter 5£b>tcre einerlei ©tammeS unb Stace,nomebmlicb in ttnfeßung ber ©röße, ber ^Proportion ber ©liebmaßen(plump ober gefdjlanf), imgleicfjen beä StaturellS, ber jwar in ber35ermifdS)ung mit fremben f)albfd>ladjtig anartet, aber auf einemanberen 33oben unb bei anbercr Stabrung (felbfl ohne SSeränberungbeä Älima) in wenigen Beugungen oerfchwinbet. (§§ i(t angenehm,ben oerfchiebenen ©dhlag ber SJtenfchen nach SSerfdjiebenheit bieferUrfachen ju bemerken, wo er in ebenbemfelben Sanbe bloS nachben fProoin&en fenntlich ijt, (wie fich bieSBöottcr, bie einen feuchten,ton ben tlthenienfern unterfcheiben, bie einen trocfenen S3oben be;wohnten,) welche SSerfchiebenbeit oft freilich nur einem aufmetffamentfuge fenntlich, oon tlnberen aber belacht wirb. SEBaS blo§ juben SSarietäten gehört unb alfo an fich felbß, (objwar ebennicht beßänbig) erblich ifl, fann bod; burd; ©h^, bie immer inbenfelben gamilien verbleiben, baSjenige mit ber Beit h«»odbringen,waSicbben gamilienfchlag nenne, wo fich etwasS^araftertfrifc^eSenblich fo tief in bie Beugungöfraft einwurjelt, baß e3 einer ©piel=ott nabe fömmt unb fid? wie biefe perpetuirt. SJtan will biefeSon bem alten tlbel oon SSenebtg, oornehmlid) ben Samen beffelbenbemerft haben. Bum SEBenigßen finb in ber neu entbeeften SnfelStal;eiti bie abeligen Stauen inSgefammt größeren SEBuchfeä, alsbie gemeinen. 2Cuf ber SKöglicßfett, burcb forgfältige tluSfonbe--vung ber auSartenben ©eburfen oon ben einfchlagenben enblid) einen