Äcitif bei' tetcofoyffefjen Urtl;ei($f'caft. §. 61. 231
einen teleologifehen ©runb an, wo wir einem {Begriffe Vom SDbjccte,als ob er in bei iJtalur (nicljt in unS) befinblicf) wäre-}-), Gaufalütat in 'tfnfel;ung eines SDbjeclS jueignen, ober üielmel;r nach berAnalogie einer fold;en ßaufalität, (bergleidjen wir in unS antreffen,)unS bie Sföoglichfeit beS ©egenftanbeS Vorteilen, mithin bie 9taturat§ burd; eigenes Vermögen technifch benfen; wogegen, wenn wiril;r nid;t eine folcl;e SßirfungSart beitegen, il;re ©aufalität atSblinber®lcd;aniSmuS oorgcjtcltt werben müßte. SQSürben wir bagegen berStatur abfichtlich wirfenbe Urfactjen unterlegen, mithin ber S£eleo=togie nid;t btoS ein regulatives fPrincip für bie btofe 33eur =tTeilung ber @rfd)einungen, benen bie S'latur nad; ihren befoiuberen ©efefeen atS unterworfen gebacht werben fonne, fonbern ba*burd; aud; ein conftitutiveS fPrincip ber Ableitung ihrerfProbucte von i(;ren Urfad;en jum ©tunbe legen; fo würbe berffiegriff eines tRaturjwecfS nicht mehr für bie reflectirenbe, fonbernbie beflimmenbe Urtt;ei(Sfraft get;6ren; alSbann aber in ber SEfjatgar nid;t ber Urtl;eilSfraft eigentümlich angeboren, (wie ber S5e=griff ber <3d;6nt;eit alS formaler fubjectioer 3wecfm«fngfeit,) fonbern,als Bernunftbegriff, eine neue ßaufalitat in ber SKaturwiffenfchafteinfü(;ren, bie wir bod; nur von uns felbft entlegnen unb anbereitSBefen beilegen, ol;ne fte gleid;wohl mit unS alS gleichartig anncl;»men ju wollen.
f) l. ;(u6g. „belegen wäre"