II.“ Jfbfdjn. Sialcftif ber ii|tP)ctifc[}on ttrfbeilSEraft. §. f>0. 221
5 OTe 2 fnfd;auungen, bic man Gegriffen a priori unterlegt, finbalfo entweber ©chemate ober Symbole, woüon bie erfteren bi-vectc, bie ^weiten inbivcctc Satfellungen bc§ ^Begriffs enthalten.Sie eiferen ttjun biefcS bentonjlratio, bie ^weiten oermittelff einerAnalogie, (511 welcher man fid) auch empirifcher 3tnfd)auungen be=bient,) in welcher bie Urtl;ci(Sfraft ein boppelteS ©cfclfft iaerricfjtef,erptiel; ben Segriff auf ben ©egenftanb einer finnlichen 2 tnfchauung,unb bann gwetten^ bie blofe Siegel ber Sieflcpion über jene 2tn=fchauung auf einen ganj anberen ©egenftanb, oon bem ber crjferenur baS ©pmbel ift, anjitwenben. ©0 wirb ein monarchifcher©taat burcf) einen befreiten Körper, wenn er nad) inneren 33olfSsgefeiten, burcf) eine blofe Sftafchine aber, (wie etwa eine §anb;mühte,) wenn er burch einen einzelnen abfoluten 2 BiIIen be(;errfd)twirb, in beiben gälten aber nur fpmbolifcf) oorgeftcllt. Sennäwifchen einem bcSpotifd;en ©taate unb einer §anbmül)le ift jwarfeine ‘ilebniidfeit, wol;l aber jmifchen ber Siegel, über beibe unbif)te ©aufatität ju reflcctircn. — SieS ®efd)äft ift bis jeljt nod)wenig auSeinanbcrgcfelf worben, fo fel)t eS auef) eine tiefere Untersfuchung oerbient; allein hier tft nicht ber £)rt, fiel) babei aufjuhal*tcn. Unfere ©praelje ift oolt bon begleichen inbireeten Sarflellttn=gen, nacl) einet Analogie, woburcl) ber 2tuSbrucf nicht baS eigent=liehe ©d)ema für ben SSegriff, fonbern bloS ein ©pmbol für bieSieflcpion enthält. ©0 finb bie Sßörter ©runb (©tüfec, SSaftS),abhangen (oon oben gehalten werben), woraus? fließen (ffattfolgen), ©ubftanj, (wie Sode ftd) auSbrücft: ber Präger ber2 tccibenjen,) unb unzählige anberc nicht fchematifdje, fonbern fpmsbolifche #ppotppofen, unb 2 luSbrücfe für ffiegriffe nidjt oermittelfieiner birccten 2 fnfd;auung, fonbern nur nach einer Analogie mit bcr=felben, b. i. ber Uebertragung ber Sieflepion über einen ©egcnjtanbber 2 lnfd)auung auf einen ganj anberen 33egriff, bem oiellcidf nieeine 2 Cnfchauttng birect correfponbiren fann. 2 Benn man eine blofeSorjteltungSart fd)on ©rfcnntnifj nennen barf,, (welches, wenn fteein fPrincip nicht ber theoretifchen S5eftimmung beS ©egenflanbeStfl, was er an ftch, fonbern ber praftifchen, was bie Sbee oon ihm