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7 (1839) Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen Immanuel Kant's Kritik der Urtheilskraft
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134 ÄritiE b. lU-rfjeUäftnft. I.£f)(. £r. b.äßhetifcbcnUttbctlSfv. 1.2C6fdjn.

©ebuctiou ber reinen t) dfU;cttfcf;cn Uvtf)ctle.

* §• 30,

©te ©cbuction tcr äfrhctifchen Urfhcitc über bic ©egenftänbe bet 92otur batfnicht auf baS, loaö mit in biefer erhaben nennen, fonbern nur auf baS©chone gerichtet werben.

£)er tlnfprud) cirtcS äßhetifd)en Urteils auf aßgemeine ©ül%feit für jebeS Subject bebarf, als ein Urtheil, welches ßch auftrgenb ein fPrincip a priori fußen muß, einer Sebuction (b. i. Se=gitimation feiner Anmaßung); welche über bie ©rpofttion beffelbennori() binjufommett muß, wenn eS nämlich ein 2 Bof)(gefaIIen oberSStißfaßen an ber gorm beS DbjectS betrifft. dergleichen ftnbbie ©efchmacfSurtbeile über baS Sd; 6 ne ber Statur. denn bieSwecfmäßigfcit ßat alSbann hoch im dbjecte unb feiner ©eftaltihren ©runb, wenn fte gleich nicht bie S5ejiel;ung berfetben auf ambere ©egenßänbe nach Gegriffen (jum ©rfenntnißurtheile) anjeigt;fonbern btoS bie tluffaffung biefer gorm, fofern fiebern SSermogcnfowolß ber ^Begriffe, als bem ber-darßeßung berfetben, (welchesmit bem ber tluffaffung eines unb baffelbe iß,) im ©emüth fiel)gemäß jeigtff), überhaupt betrifft. SDtan fantt baljer auch m 21 mfehung beS Schönen bet Statut mancherlei gragen aufwerfen, welchebie Urfache biefer ßweefmäßigfeit ihrer gönnen betreffen: 5 . 35. wieman erflüren wolle, warum bie Statur fo oerfchwenberifch aßerwärtSSchönheit verbreitet habe, felbft im ©runbe beS dceanS, wo nurfeiten baS menfchliche tluge, (für welches jene bod) allein jwecfmäßtgiß/) hmgelangt? u. bgl. m.

Mein baS ©rhabene ber Statur, — wenn wir barttber einrcineS äßhetifcheS Urtheil faßen, welches nicht mit Gegriffen oonSSollfommenheit, als objeetwer Swecfmäßigfeit,. oermengt iß; inwelchem gaßc eS ein teleologifcheS Urtheil fein würbe, — fann ganjatS formlos ober ungeßalt, bennoch aber als ©egenßanb eines rei-nen SBohlgefaßenS betrachtet werben unb fubjectitse Smecfmäßigfeit

t) „reinen" fehlt in ber 1. 2£u$g.ff) 1. lluSg,: „im ©ernüthe gemäß ift,"