11 . 23 ml). 2fIIg. 2(nm. 3. Grjtpoftf. bet lifty. reflccrimtbcn Urtheilc. li >3
unmittelbaren @cfüf)(c be§ eigenen 2ßohIbeftnbcn§ beruht, feinemeigenen Sinne, unb nidjt 2lnbercr ihrem ju unterwerfen.
SBenn alfo ba§ ®efd;macf§urthcit nid>t für e£oiftifch, fonbernfeiner inneren 9Zatur nach, b. i. um fein felbft, nid;t um berSBeifpiele willen, bic 2tnberc üon il)rem ©efehmaef geben,notfjwenbig al§ hluraliftifch gelten mup, wenn man e§ alsein fold;c§ würbigt, wcfdjeä juglcid) bedangen barf, bafi ^cber--mann il)m beipflichten foll; fo muff ihm irgenb ein, (c5fei objectwe§ ober fubjectibeS) fPrincip a priori jum ©runbe liegen,jtt welkem man burd) ‘2luffpal;ung empirifcfyer ©cfc|c ber ®emiitl;?=beränberungen niemals gelangen fann: weil biefe nur ju erfennengeben, wie geurteilt wirb, nicht aber gebieten, wie geurteilt wer-,beit foll, unb jwar gar fo, baff ba§ ©cbot unbebingt ift; berglei-,efen bie ©efehmaef Surtheile borauSfefsen, inbem fte ba§ 2Bol)lgefallenmit einer S3orftrUung unmittelbar berfnüpft wiffen wollen. 2llfomag bie empirifchc (gppofttion ber dftl;etifd;en Urtfyeile immer benAnfang machen, um ben Stoff ju einer höheren Unferfuchung t)cr-beijufchaffen; eine tranSfcenbentale (Erörterung biefe§ S3ermögen§ iftbod; möglich, unb jur Äritif beS ®cfchmacf§ wefentlich gehörigf).'Senn, ohne bafi berfclbe fPrinctpicn a priori habe, fönnte er tn»möglich bie Urtheile 2lnberer richten, unb über fte, auch nur miteinigem Scheine bc§ 9fed)t6, SMiligungS- ober S3erwerfung§au§=fprüche fallen.
Sa§ übrige jur 2lnafptif ber dftfjetifchcn UrtheilSfraft ®ehörigeenthält jubörberft bie.ff)
f) 1- tluög. „berbcfjufchaffen, fo ift boefj eine transfccnbentalc (Srörtcsrung biefcS 83crniögenö zur Ärttit bcs> ©cfcljmacfb mefcntliclj gehörig; benn"
ff) ®ic Sßortc: „®aS übrige . . . gunörberft bic" fehlen in ber1. Knbg.; bagegen bezeichnet fte bic folgctibe ®ebuction u. f. tu. alb: b r 1 1=teb SBuch; tvaS aber im ®nie(fehlert'erjeithnifi als ®turffehler angegeben ifl.
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