feit l'eitung unb Söolf. SSeitagen. 4J*5
No. III.
9v a it b a n m e t hm 9 c it.
Sowohl bie unbebingte 9J?6gIid;feit, als Unmoglichfcit beSgjid)tfein§ eines SingcS finb tranSfccnbente aSorftellimgcn, bie fiel;gar nicht benfeit laffen, weil wir ohne SBebingung webet etwas 51 tfeiert, noch aufjuljcbcn ©runb haben. Ser ©ah alfo, baff einSing fd;lecl)tl;irt jufdllig etiftire, obet fcl)led)tl)in notbwenbig fei,l;at beiberfcitS niemals einigen ©runb. Ser biSfunctiüc ©ah l;atalfo fein Object, ©ben als wenn id; fagte: ein jebeS Sing iftentweber X obet non X, unb biefeS X gar rticfjt fennete.
3fHe SBelt l;at irgenb eine Sftetaphhftf junt Swecfe bet SSer-nunft, unb fie, famrnt bet SJtoral, machen bic eigentliche fPhilo=fophte auS.
S)ie ^Begriffe ber 9lotl)wenbigfeit unb 3ufaUigfeit fdjeinen nichtauf bie ©ubjtanj ju gehen. ‘iluch fragt man nicht nach ber Urfachebe§ SafeinS einer ©ubftanj, weit fie baS ift, waS immer war unbbleiben muff, unb worauf, als ein ©ubftrat, baS 3Bed)fetnbc feineSßerhdltniffe grimbet. 33ei bern SSegriffc einer ©ubftanj t) 6 rt berSSegriff ber Urfachc auf. ©ie ift fetbft Urfache, aber nicht SEBirfung.SBie fotl auch etwas Urfad;e einer ©ubftanj außer il;m fein, fobafj biefe and; burch jenes feine .Kraft fortbauertc? Senn ba wnr=ben bie folgen ber leiteten bloS SJBtrfungen ber erfteren fein, unbbie ledere wäre alfo felbjt fein lefjteS ©ubject.
Ser ©afe: alles gufdllige h^t eine Urfachc, folltc fo lauten:HUcS, waS nur bebingter SQSeife ejeiftiren fann, hat eine Urfache.
©ben fo bie Stothwenbigfeit beS entis originarii ift nichts, alSbie SSorjtellung feiner unbebingten ©tijienj. — üftothwenbigfeitaber bebeutet mehr, nämlich bafj man auch erfcnticn fonne, unbjwar auS feinem ^Begriffe, bafj eS etiftire.