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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
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lieber bie gortfdjrittc bet0?ctapljpfi6

bingten bcrfclben jum ©tunbe liegt, alfo in bet S£l)eorie jum©runbe gelegt wirb, ift bie jur Sljeologtc b. i. jur ©rfenntnifj©otteS, objwar nur nach bet Analogie beS SScgriffeS ton bemfel:ben, mit bem eines berftanbigen SBcfenS, als eines bon bet SSJeltivefentlid? untcrfcbiebcncn UrgrunbeS aller Singe, welche Stbjcorie felbetnicht in ttjeorctifclj -, fonbern bloS praftifcb=bogmatifcbcr, mithin fukjcctio = moralifchet 2bbfirf>t auS berföernunft bcrborgcl)t, b. i. nicht umbie ©ittlicl)feit ihren ©efc^en unb felbfi ihrem ©nbjwecfe nach ju begrün:ben, benn biefe wirb hi« bielmehr, als für fiel) felbfi beftehenb, jum i©runbe gelegt, fonbern um bieferSbee born I)6d)fl;ett in einer SSSelt mögli:chen @ut, welches objectib unb theorctifch betradt)tet über unferSSermogen binauSliegt, in SSejicbung auf baffelbe, mithin in prabtifchcr 2£bftcht, Sfealitat ju bcrfd;affcn, woju bie blofe SKöglichfeit,ftd; ein folcbeS SBcfen ju benfen, hinreidjenb unb jugleid) ein lieber:fchritt ju biefem Ueberftnnlichcn, ein ©rfenntnijj beffelben aber nurin praftifd) = bogmatifcher 9füdfid)t möglich roitb.

SieS ift nun ein Argument, baS Safcin ©ofteS, als einesmoralifchen SBefcnS, für bie 83ernunft beS 5DJenfd;en, fofern fie j

moralifch -praftifch ift, b. i. jur 2lnnet)mung beffelben, btnreidhcnbju beweifen, unb eine S£I)covie beS Ueberftnnlichcn, aber nur aföpraf'tifchsbogmatifchen Ueberfchritt ju bemfelben ju begrünben, alfo ;eigentlich nid;t ein ffiewciS bon feinem Safein fcblecbtf)in (simpliciter),fonbern nur in gevoiffer 9cüd'ftd;t (secundum quid), nantlid) aufbeit ©nbjwccf, ben ber moraltfchc SKenfcb bat unb l;aben foll, bc= j:jogen, mithin bloS ber 33crnunftmdfjigfeit, ein folcbeS anjunehmen,mo bann ber Sttenfd) befugt ift, einer Sbee, bie er moralif^en9)rincipien gemäjj ftch felbft macht, gleich als ob er fie bon einem !gegebenen ©egenftanbe bergenommen, auf feine ©ntfebtiefümgen Sin--flufi ju berftatten.

Sreilich ift auf fclche 2frt Rheologie nicht SShcofopbic b. i.©rfenntniff ber göttlichen Statur, welche unerreichbar ift, aber bod)beS unetforfchlidhen ffieftimmungSgrunbeS unfcreS SBillenS, ben wir in ?uns allein ju feinen ©nbjwecfen nid)t jureidbenb finben, unb ihnbal;er in einem ttnbcren, bem höchften SBefen, über uns annehmen,