feit £eibnß unb 2 Botf.
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ju fielen, aber btefev ift barin bod) nicht rtot^voenbig anjutreffcn,benn in bem ©egcnfafje fann bas> ©ubject in einem anberen ©innegenommen fein, aß e§ in bem ©afce gefchaf), nämlich e§ fann baf=fette ©ubject aß causa noumenon gebadet werben, unb ba fon=nen beibe ©äfse wahr fein, unb baffelbe ©ubject fann aß SMng anfict) fclbft frei bon ber ©efitimmung nad; Staturnothvoenbigfeit fein,roab aß 6 vfd)etnung, in Anfel;ung berfelben .fganblung, bod) nichtfrei ifl. Unb fo auch mit bem begriffe eines notl;rocnbigen 2Befen§.
S3iertenS: biefe Antinomie ber reinen ©ernunft, welcheben ffeptifchen ©tillfianb ber reinen ©crnunft notI;wenbig ju be=totrfen fcljeint, fül;rt am ©nbje, oermittelft ber Äritif, auf bogmatüfci;e gortfchritte berfelben, wenn e§ ftch nämlich I;eroortf;ut, bafi einfold;e§ Noumenon, aß ©acfje an ftd;, wirflid) unb fclbft nad) fei=nen ©efel;en, wenigftenb in praftifd)er Abfid)t erfennbar ift, ob e§gleich überftnnlid; ift.
greil;eit ber 3BiUfüE;t ijt biefe§ Uebcrftnnlidje, welches? burd)moralifd)c ©efe^e nicht allein aß wirflid; im ©ubject gegeben, fombem aud; in praftifdjer 9iucffid)t, in Anfel;ung beb £bject§, bc:(limmenb ift, welches in tf)eoretifd;er gar nid;t erfennbar fein würbe,welches bann ber eigentliche ©nbjwed ber SDtetahhpP ift*
Sie 93t6glid)feit eineä folgen gortfchritteS ber ©ernunft mitbt;namifd)en Sbeen grünbet fiel) barauf, baf in il;nen bic Zufammemfeljung ber eigentlichen ©erfnüpfung ber SBirfung mit ihrer Urfache,ober beS Zufälligen mit bem Sltothwenbigen nicht eine ©erbinbungbeS ©leichartigen fein barf, wie in ber mathematifd;en ©pnthefiö,fonbern ©runb unb golge, bie ©ebingung unb baS ©ebingte non«erfd)iebcner Art fein fbnnen, unb fo in bem $ortfd)ritte t>om ©e=bingten jur ©ebingung, oom Sinnlichen jum Ueberfinnlichen, aßber oberften ©ebingung, ein 1 Ueberfchritt nach ©runbfäfsen gcfche-hen fann.
Sie jwei bpamifchen Antinomien fagen weniger, aß jur S)p-pofüion erforbert wirb, 5 . S. wie jwei parficutarc ©äljc. Saf;erbeibe wahr fein fbnnen.