jum ewigen Stieben in bet ^(;t(ofopi)te. 1. 2fbfd;n. 403
«Befolgung einer Siegel, aber feine $ fließt, (bie ein nidf;f^f;t;ftfcf)eS5BerI;altni^t ift,) begrünten fann.
SSon ben tcberftitnlichen ©egcnjtänben unferer ©tfcnnfttifL
©te ftnb ©ott, Freiheit unb Unfterblichf eit. — 1) (Sott,als ba§ aIXoerpflidjtenbe SBefen; 2) S^etbeit, als SSermbgcn bcS«Wenfdfen, bie ^Befolgung feiner Pflichten (gleich als göttlicher ©ebote)gegen alle 9)?acE)t ber Statur jtt behaupten; 3) Unftcrblid)feit,al§ ein äuftanb, in welchem bem SJtenfchen fein S33ol;l ober 2Behin fBerhaltnift auf feinen moralifdfjen SBertfj ju Sl)eil werben foll. ■—SOtan ftel)t, baff fic jufammen gleichfam tn ber SSerfeltung ber brei<5ä|e eines jured;nenben SSernunftfchluffeS ftcl^en; unb baihnen, eben barum, weil fic Sbeen bcS Ueberftnnlichen ftnb, feineobjectioe Sfealitat in tf>eoretifd>er Stücfftcht gegeben werben fann, fowirb, wenn ihnen gleichwohl eine folcfye oerfchafft werben foll, fieihnen nur in praftifdher Stücf ficht, als fpojhtlaten *) ber moralifcf>=praftifchen SSernunft, jugejianben werben fönnen.
Unter biefen Sbeen führt alfo bie mittlere, nätnlid) bie berFreiheit, weil bie ©xriftcnj berfelben in bem fategorifchen Smperati»enthalten ijt, ber feinem Sweifel Siaum läjüt, bie jwei übrigen inihrem ©efolge bei fleh; inbem er baS oberfte iprincijp ber S3Seisheit,folglich auch ben ©nbjwecf beS öollfommenflen SBillenS, (bie ^odijftemit ber SKoralität jufammenflimmenbe (Slücffcligfeit) oorauSfeljcnb,bloS bie 33ebingungen enthalt, unter welchen allein biefem ©enügegefchel;en fann. 2)enn baS SBefen, welches bie proportionirfe 2luS=tljeilung allein ju oolljiehen oermag, ift ©ott; unb ber Buftanb, in
*) fp o ft u 1 a t ijt ein a priori gegebener, feiner (Srflatttng feiner 9Hog«licffeit, (mithin auch feines SScmcifcS) fahifler, praftifchcr Smperati». SJJatipofluUrt alfo nicht ©neffen, ober überhaupt baS Safeitt irgeitb eines ©e«gcnjtaitbeS, fonbern nur eine SRarimc (SRegct) ber £anblung eines ©ubfeets.—SBenn cS nun Pflicht ijt, ju einem gemiffen 3mecf (bem höchftcn ©ut) hin«juroivfen, fo muff ich auch berechtigt fein, an^unchmen: bajt bie fficbütgitngcnba finb, unter benen allein btefc Sciftung ber fpflicljt möglich ift, ob^marbiefclbcn iiberfinnlicl) ftnb, unb mir (in thcorctifcher SRiicfficfjO fein (Srfcnntni^berfelben ju erlangen permögenb ftnb.
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