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3 (1838) Immanuel Kant's kleinere metaphysische Schriften
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4-03 SScrfünbigung beS nahen 2tbfcl)luffe$ eines Sraetats

bic ©egengrünbe guvü<ff>aUen unb fo ben Stieben fiebern Farmunb foll.

B.

^npcrphPfifhc ©runblage be$ ScbcnS bcS STCcnfcben jum S8ef;uf einer^Pbitofopfjie bcffclbcn.

SSermittelft bet SSernunft ijt bet (Seele bcS SOtenfd£?en ein ©eifi(mens, vovg) beigegeben, bamit er nicht ein bloS bem Mechanismusbet Statur unb ihren tedjnifd;-^taftifchen, fonbern auch ein bet«Spontaneität bet Steiheit unb *b*en moralifch = praftifd;en ©efetpangemcffcneS ßeben führe. £>iefeS ScbenSprincip grünbet [ich nichtauf ^Begriffen beS Sinnlichen, toeldje inSgefammt jiioorberft (botallem praftifchen §3ernunffgcbrauch) SBiffenfchaft b. i. theore=tifdjeS ©rfenntniß oorauSfe|en, fonbern eS geht junächfi unb ummittelbar oon einer Sbee beS Ueberfinnlichen auS, nämlich berSreiheit, unb t>om moralifchcn, fategorifchen, Smperatw, welcherbiefe unS atlererft funb macht; unb begrünbet fo eine fPhilofophie,beren £el)re nicht etwa (wie Mathematif) ein gutes Snftrument(SDSerfjeug ju beliebigen Bwecfcn), mithin blofeS Mittel, fonbern bieftch jurn ©runbfafce ju machen an fid) felbfi Pflicht ift.

2ßaö tft ^hilofophiC/ «16 Sehre, bie unter allen SBiffenfcljaften ba$ grspte93cbürfnijj ber SDJcnfcljen auSmacbtl

Sie ift baS, waS fefjon ihr Stame anjeigt: SEBetforfchung. SBeiSheit aber ijt bie Bufammenjiimmung beS SBiHenSjum ©nbjwecf (bem hödjften ©ut); unb ba biefer, fofern er er»reichbar ift, auch fPflidft ijt, unb umgekehrt, wenn er Pflicht ifi,auh erreichbar fein muß, ein folcheS ©efeh ber .Spanblungen abermoralifch heißt: fo wirb SBeiSheit für ben Menfdjen nichts UfnbereS,als baS innere fPrincip beS SBillenS ber ^Befolgung moralifcher©efetje fein, welcherlei Slrt auch ber ©egenjtanb beffelbcn feinmag; ber aber jeberjeit überftnnlid) fein wirb, weil ein burd) einenempirifetjen ©egenjtanb bejlimmter SBille wohl eine tcchnifd;=praftifcht