III. SEI;. SQ3ic ift SD?ctapt;pft6 überhaupt möglich? §.53. 271
(Sinnlichfeit unterworfen, unb in beiben galten bangen bie 2Bir=Jungen nach beftänbigen ©efefcen jufammen; nrel;r verlangen wiraber nicht jur Staturnothwenbigfeit, ja met;r feinten wir an it;va.uel) nicht. 2 lbcr int erften gälte ift SSernunft bie Urfad;e biefer9 taturgefche unb ijt alfo frei, im ^weiten gälte taufen bie Söirfungennach blofen Staturgefehen ber ©innlid;feit, barum, weil bie SSernunftfeinen ©influft auf fte auSübt; fte, bie SSernunft, wirb aber barumnicht felbft burd; bie ©innlid;feit beftimmt, (welches uttnwglid; ift,)unb ift bat;er auch in biefern gatte frei. Sie greiheit hinbert alfonicht baS Staturgefefc ber ©tfd;einungen, fo wenig, wie biefeS bergreiheit beS praftifd&en SSernunftgcbrauchS, ber mit Singen an ftd)felbft, alS beftinunenben ©rünben, in SScrbinbung fleht, 'tlbbrud; tt)ut.
.tpieburd; wirb alfo bie praftifd;c greiheit, ndntlid; biejenige,in welcher bie SSernunft nach obfcctiü - befltmttienben ©rünben ($au=falitat'hat, gerettet, ohne bajj ber 9taturnotl;wcnbigfeit in 2 tnfel;ungebenberfetben SBirfungen, als ©rfcheinungen, ber tnittbcfle ©intraggefd;iel;t. (Eben biefeS fann audh jur ©rtdutcrung beSjcnigen, waSwir wegen ber tranSfcenbentalen greiheit unb bereu SSercinbarungmit Slaturnothwenbigfcit (in bemfetben ©ubjectc, aber nicht in einerunb bcrfelben SSejichung genommen,) ju fagen hatten, bienlid; fein.Senn waS biefe betrifft, fo ijt ein jeher Anfang ber^janbtung einesSBefenS auS objectioen Urfachen, ref^ectioe auf biefe beftinunenben©rünbe, immer ein erfter Anfang, obgleich) biefetbe £anbluttg inber Steihe ber ©rfchcinungen nur ein fubatterner Anfang ijt,bor welchem ein Buftanb ber Urfache bothcrgel;en muff, ber fte be=flimmt unb felbft ebenfo bon einer nah bort;crgchenben bcjtimmtwirb; fo baff man ftd; an bernünftigen SBefcn, ober überhaupt anSBcfett, fofern ihre ßaufalität in ihnen alS Singen an ftd; felbftbeftimmt wirb, ol;ne in äßibcrfpruch mit Staturgefchen 51 t geratl;cn,ein S3ermbgen benfen fann, eine 9 feil;e bon Suftanben bon felbftanjufangen. Senn baS S3crl;dltnifs ber £anblung ju objcctibcnSSernunftgrünbcn ift fein 3citoerl;dltuif; l;^ gel;t baS, waS bie©aufalitdt beftimmt, nicht ber 3 eit nach bor ber ^anblung borl;er,weil folche heftimmenbe ©rünbe nicht S3eäiel;ung ber ©egenftanbe