III. S(). SBif ijl SOlctaphhftf iibcr()aupt möglich? §. f>3. 209
tyrce 3 uflanbc§ flct;en # b. i. gar liiert @rfReinting fein, b. i.fic mußte «13 ein Sing an fiel; felbjl, bie SBirhingen aber alleinal§ (Srfd;cinungen angenommen «erben*). Äann man einenfeieren giufluji ber SBerjlanbcSraefcn auf ©rfd;einungen ol;tie 2Bibcr=fpntd; benfen, fo «ivb jrnar aller SSerfnüpfung ber Uvfad;e unbSBirFung in ber ©Innenwelt ÜJlaturnotbwcnbigMt anl;angen, bagegenbod; berjenigen Urfache, bie felbjl feine @rfd;cinung ijl, (obzwar tf;rjum ©runbe liegt,) greil;eit jugcjlanbcn, Statur atfo unb Freiheitebenbemfclben Singe, aber in t>crfd)iebener S3ejie()ung, einmal al§@rfcbcinung, ba3 anbremat al3 einem Singe an ftd; felbjl of;neäBtberfpruch beigelegt «erben fernnen.
SBir haben in un§ ein S3ennögen, weld;e§ nid;t blo3 mit feinenfubjectiü bejtimmenben ©rünben, «eld;e bie SJtatururfac&cn feiner^anblungen finb, in SSerfnüpfung fleht unb fofern ba3 SScrmogeneine» SBcfenS ijl, ba§ felbjl 511 beit ©rfebeitumgen geirrt, fonbernaud; auf objcctiue ©rünbe, bie blo§ Sbee'n finb, bezogen «irb, fo=fern fie biefeS S3ermbgcn bejlimmen formen, «cld;c SSerfnüpfungburd; ©ollen auSgebrücft «irb. SicfeS aSermögcn beißt 3Ser =nunft, unb fofern «ir ein SBefctt (ben 9)tcnfd;en) lebiglid; nachbiefer objcctio bejlimmbaren Soernunft betrachten, fann e§ nid;t al§
*) ®tc Sbee ber greif;ctt finbet lebtgltch in bem Skrhäitmffe bcS 3n =tcUectuctlcn, als Urfache, gur ©rfchctttuitg, als Sfßirfung, Statt.®al)cr tarnten wir ber SDlaterie in DCnfefmng ihrer uliaitffj6vticfjen fpanbimtg,baburcl) fte ihren Staunt erfüllt, nicht Freiheit beilegen, obfcljon biefe fpattb;lung aus innerem dritte« gefchicht. ©ben fo wenig fbnncn wtr für reineSScrftanbcSwefcii, g. SB. ©ott, fofern feine fbaitblung immanent ijl, feinenSBegriff non Freiheit attgetncffeit ftnbcn. ®etttt feine $aitblung, obgwar umabhängig »ott äußeren bcjrtmmctibett Urfachen, ift bennoeb in feiner ewigenSoernuttft, mithin ber göttlichen Statur, beftimmf. Stur wenn burcf) eine•foanblung etwas attfattgen foll, mithin bie SBirfung in ber Seitreihe,folglich ber Sinnen wett aitjutreffen fein foll (g. SB- Anfang ber SBelt), baergebt fiel) bie Jfragc, ob bie ©aufalität ber llrfachc felbft auch anfangenmuffe, ober ob bie llrfachc eine SBirfung anheben fottne, ohne baß ihre©aufalität felbft anfängt. Snt erftcren Satte ift ber SBegriff biefer ©aufalitätein SBegriff ber Staturnothwenbigfeit, im gweitett ber Freiheit, hieraus wirbber Scfer crfeljen, baß, ba ich Freiheit als baS SSermogcn eine SBegebcnheit»on felbft aitgufangcit erflärte, ich genau ben SBegriff traf, ber baS Problember SOtetaphbfif ift.