III.'St). 9 Sic ift Stfctapöbfif iibcvt;onpt mogliclj? §. !> 2 . 2 f >3
bcr mcnfd)Iid)cn SSermmft gcgrunbctc, mithin unbcrmciblidK unbniemals ein ©tibe nefjmenbe 2lntinomic enthalt mm folgenbe öier©übe fammt ihren ©egenf%n.
1 .
S a
®ic ©eit f>at bec Seit unb betn Kaumc uaefjeine« ?f n f a n g (®ecnje).
© e g e n f a h:
®ie ©eit ift bcr Seit unb bem Stemme nachu n c n b I i et).
2 .
© a h:
OTeS in bcr ©eit befielt ausbnn : S'infnct) en.
©egenfah:
©S ift nicfjts ©infacljcS, fonbern2CUeö i|t i u f a m nie n g e f e § t.
3.
© a fe:
gibt in bcr ©eit Hrfadjcnburdf ff reiß eit.
©egenfah:
6S ift teine greifjeit, fonbernttllcS ift Statur.
© a fei
Sn bcr 9teif)c bcr ©cltutfarijcn ijt irgenb einn o t b ir e n b i g © e f c n.
©egenfah:
6S ift in if;r nichts notfnvcnbig, fonbern in biefer JRcifjcift tCttcS jufatilg.
§. 52.
■Jpiet ijt mm baS feltfamfte ^)f)dnomen bcr menfd)lid)cn SSev-nunft, wooon fonft fein 33eifpiel in irgenb einem anberen ©ebraudfberfelben gegeigt werben fann. SBcnn wir, wie e§ gewöhnlich ge=fd)ief)t, un§ bic ©rfdfeimmgen ber ©innenwett als Singe an fid;fclbft benfen, wenn wir bie ©runbfahe ihrer SSerbinbung als allgc;mein oon Singen an ftd; felbft unb nid;t bloS oon ber (Erfahrunggettenbe ©runbfdfje annebmen, wie benn biefeS eben fo gewöhnlich,ja ohne unfere Äritif unbcrmetblid) ift; fo tl)ut [ich ein nidft ber-mutheter SBiberftreit herbor, ber niemals auf bem gewöhnten