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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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23on b. Sialeftif b. rein. 23crn. in 23ejt. b. Segr. v. l)öd)ften @ut. 253

Pflichten auferlegt, nicht eigennützigen SBünfchen SDtaafiregeln an bie$ant> gibt,) vollftanbig vorgetragen warben: alSbcnn allererj) fann,nad;bem ber ftd) auf ein ©efelz grünbenbe moralifche SBunfd), ba§l)6d;|1c ©ut ju beforbern (baS 9? cid) ©otteS ju unS ju bringen),ber vorher feiner eigennützigen Seele auffteigen fanntc, erweeft unbil;m ju S5ef;uf ber Schritt jur IKcligion gefcfjefjen ijf, biefe Sitten:lehre auch ©lücffcligfeitSlehre genannt werben, weit bie Hoffnungbaju nur mit ber SMigion allcrerft anhebt.

2lucf) fann man t)ierau§ erfetjen: bafj, wenn man nach bemlebten 3wecfe ©otteS in Schöpfung ber SBelt fragt, man nichtbie ©lücffeligfeit ber vernünftigen SBefen in itjr, fonbern baS1)6d)jle ©ut nennen muffe, welches jenem SBunfdjc biefer SScfennod) eine SSebingung, nämlich bie, bet ©lücffeligfeit würbig ju fein,b. i. bie Sittlich feit ebcnberfclben vernünftigen SBefen fyinjufügt,bie allein ben SDlaafjftab enthalt, nach welchem fte allein ber erfterenburch bie §anb eines weifen Urhebers theilhaftig ju werben hoffenfonnen. Senn ba 2BeiSl)eit, theoretifch betrachtet, ©rfenntnifjbeS t)6dt)fiert ©utS, unb praftii'cb, bie 21 ngemeffenheit beSgBtllenS jum l)öd)ften ©ute bebautet, fa fann man einer h&d;=flcn felfajtjrdnbigen 2BeiSl;cit nid;t einen 3>oecf beilegen, ber bloS auf©ütigfeit gegrünbet wäre. Senn biefer ihre SSirfung (in 2lti=fehung ber ©lücffeligfeit ber vernünftigen SBefen) fann man nurunter ben einfehrdnfenben SBebingungen ber Uebereinflimmung mitber ^eiligfeit *) feines SBillcnS, alS bem hofften urfprünglidjcn

*) Giebel, unb um baS ©gcnthümtfcbc biefer SSegtiffe fcnntlicb ju matbcit,werfe icf) nur nod) an: baft, ba man ©ott üarfcbjicbcnc ©genfehaften beitegt,beren Qualität man auch ben ©efehöpfen angemcjfcn finbet, nur baf fie bortjum bbcljften Stabe erhoben werben, j. ». SOiaefjt, ©ilfenfchaft, Segenwart,©üte :c. unter ben ^Benennungen ber ?Cltmacht, ber OTwiffcnhcit, bet 21(1=gegenwart, bet Mgütigtcit tc., eb boef) brei gibt, bie ausfdjlie|iungt>wci|c,unb boef) ohne öetfag non Srofe ©ott beigetegt werben, unb bie inbgefatnnttmoratifch finb. ©t ijt ber allein Zeitige, ber allein Selige, berallein SSSeife; weit biefe SBegrtjfe frtjon bie Uncingcfchränttheit bei fiel)fuhren. Stach ber Stbnung betreiben ift et betttt alfo auch ber h c 11i 9 cSefegg ebet (unb Schöpfer), ber gütige SRcgicret (unb ©rhaltcr) unbber gerechte Stiebtet. £>rci ©igenfehaften, bie 2llleb in fiel) enthalten,