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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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üBon b. Sinleftif b. rein. 23ern. in S3eff. o. SSe^r. o. fjödjflcn ©ut. 23J

frfigfeit. Sem erfferen mar .Klugheit fo viel, ©itttiebfeit;bem jmeiten, ber eine ^öfjere ^Benennung für bie Sugenb mahlte,mx ©ittlid)feit allein mahrc 2Bei§t>eit.

SJtan mufj bebauren, bafj bie ©charffinnigfeit biefer Scanner,(bie man bod> jugleicb barüber bemuttbern mufj, bafj fie in fofrühen Seiten fd)on alle erbenflicbe Siege ^tjilofo^ljifcfjer ©roberungenrerfud)ten,) unglücflid) angemanbt mar, jmifd)en äufjerff ungteid);artigen -JBegriffen, bem ber ©lücffeligfeit unb bem ber Sugenb,Sbcntitdt ju ergrübeln. Allein c§ mar bem bialeftiffben ©eiffe ihrerSeiten angemeffen, ma§ auch jefff bßmeilen fubtile Äopfe t>er;leitet, mefentlicbe unb nie ju oereinigenbe Unterfdffebe in fPrindpienbaburd) aufjuheben, bafj man ftc in SBortffreit ju oermanbeln fuebtunb fo, bem ©d)eine nach, ©inbeit bc3 ^Begriffs blo§ unter »er=ftbiebenen ffieitennungen erfünftelt, unb biefeS trifft gemeiniglidjfolcbe Salle, mo bie ^Bereinigung ungleichartiger ©rünbe fo tiefober hoch liegt, ober eine fo gdnjlicbe Umdnberung ber fonff imphilofoplffffben ©pffem angenommenen Selben erforbern mürbe, bafjman©cbeu tragt, fid) in ben realen Unterfdffeb tief einjulaffcn, unbil)rt lieber Uneinigfeit in blofen gormalien bebanbelt.

Snbem beibe ©cbülcn ©inerleibeit ber praftifdjen fPrincipien berStugenb unb ©lücffeligfcit ju ergrübeln fugten, fo maren fie barumnicht, unter fid) einhellig, mie fie biefe3bentität berauäjmingcn moü=ton, fonbern fdjieben fid) in urtenblidje SBeiten üon einanber, inbernbie eine ihr §>tindp auf ber affbetifeben, bie anbere auf ber logifcben©eite, jene im ©emujjtfein ber finnlictjen 58ebürfni£, bie anbere inber Unabbangigfeit ber praftiffhen Vernunft oon allen finnlicbenSBcftimmungSgrünben fefcte. Ser Segriff bcrSEugcnb lag nach bem©pifurder fdjon in ber SDtarime, feine eigene ©lücffeligfcit jubeforbern; ba§ ©efübl ber ©lücffeligfcit mar bagegen nad) bem©totfer febon im SBeroufjtfein feiner SSugenb enthalten. SöaS aberin einem anberen ^Begriffe enthalten iff, iff jmar mit einem Steilebe§ ©ntbaltenben, aber nicht mit bem ©anjen einerlei unb jmeen©an^c fennen überbem fpccififcb oon einanber unterfcbicben fein, obfie jmar auä ebcnbemfclben ©toffe befielen, wenn ndmticb b e ^bctle