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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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bei* St n a l t) t t f

ber reinen ^raftifcljen SSernunft.

^5dt) üerfteße unter ber frififchen ^Beleuchtung einer SüBiffenfctjaft,ober eines 2lbfchnitt3 bcrfelben, ber für ftch ein ©Aftern au§macl)t,bie Unterfucßung itnb 9teci)tfertlgung, warum ftc gerabe biefe unbfeine anbere fpftematifche gorm haben muffe, wenn man ftc miteinem anberen ©pftem oergleicht, baS ein ähnliches ©rfennttiißroermögen jum ©runbe hat. 9tun hat tpraftifche SSernunft -mit berfpcculatioen fofern einerlei ©rfenntnißüermögen jum ©runbe, alsbeibe reine SSernunft ftnb. 2tlfo wirb ber Unterfchieb ber ft)ße=matifchen §orm ber einen oon ber anberen burch SSergleichung beiberbejfimmt unb ©runb baoon angegeben werben muffen.

©ie 2tnalt)fif ber reinen theoretifchen SSernunft hatte e§ mitbem ©rfenntniffe ber ©egenftänbe, bie bem SScrftanbe gegeben werbenmögen, ju thun, unb mußte alfo oon ber 2lnfcf)auung, mithin,(weil biefe jeberjeit finnlidt) iff,) oon ber ©innlicßfcit anfangen,oon ba aber allererft ju ^Begriffen (ber ©egenftänbe biefer 2Cnfchauung)fortfdhreiten, unb burfte nur nach beiber S3oranfd)i(fung mit ©runb'-fäljen enbigen. Sagegen, weil praftifeße SSernunft e§ nicht mit©egenftänben, fte ju erfennen, fonbern mit ihrem eigenen S$er-mögen, jene (ber ©rfenntniß berfelben gemäß) wtrflicß jumachen, b. i. eS mit einem SSBtllen ju thun hat, welcher eine©aufalität, fofern SSernunft ben SScfttmmungSgrunb berfelbenenthält, ba fte folglich fein £)bjcct ber 2Cnfcßauung, fonbern, (weilber 23egtiff ber ©aufalität jeberjeit bie SSejießung auf ein ©efeß