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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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23on ben Stiofrfo&crti ber reinen prat'tifd)i'n ÄJentunft. 1 Hl

fi baß baS moralifebe ©efc^, inbem c§ bic Steigungen unb ben epang,fit jur oberften praftifdben 33ebingung ju tnadjen, b. i. bic ©elbfUliebc von «Hem Beitritte jur oberften ©efe^gebung auSfd;licßt, eine©irfung aufS ©efübl auSüben fonnc, welche eincrfcitS blo§ ne =gabtv ift, anbcrerfeitS unb jwar in tlnfebung beS einfd;ranfenbcn

i ©runbcS ber reinen praftifdjen SSernunft pofitiv ift, unb wojugar feine befonberellrt von ©efüblc, unter bem Stamen einespraftifeben ober moralifeben, als vor bem moralifeben ©cfc^c vor-tjergebcnb unb ibm jum ©runbe liegenb angenommen werben barf.

Sie negative SBirfung auf ©cfübt (ber Unanncbmlidjfcit) iff,forvic alter (Sinfluß auf baffelbe, unb wie jcbcS ©efübl überhaupt,patbologifcb. 2113 SBirfung aber vom SScwußtfein beS moralüfdtjen ©efefeeS, folglich in Schiebung auf eine intelligible Urfacbc,nämlich baS ©ubject ber reinen praftifeben SSernunft, als oberften©efebgeberin, beißt biefcS ©efübl eines vernünftigen von Steigungenaffteirten ©ubjectS jwar Scmütl)igung (hxtellectuelle SSeracbtung),aber in Schiebung auf ben pofttiven ©runb bcrfelben, baS ©efefc,jugleidb 2fd)tung für baffelbe, für welches ©efeb gar fein ©efüblStatt ftnbet, fonbern im Urteile ber SSernunft, inbem eS ben SBiben(ianb auS bem SBege febafft, bic SBegrdumung eines JjbinbcrnijfeSeiner pofitiven SSeforberung ber Saufalität gleicbgefd;dfjt wirb. Sarutnfann biefeS ©efübl nun auch ein ©efübl bet Kcbtung fürs moralifebe©efeb, au§ beiben ©rünben jufammen aber ein moralifcbeS ®e-fübl genannt werben.

SaS moralifebe ©efeb alfo, fowie eS formaler 33efftmmung3=grunb ber ^anblung ift, burd) praftifebe reine SSernunft, fowie eSjwar auch materialer, aber nur objectiver S3cftimmung3grunb ber©egenfidnbe ber tpanblung unter bem Stamen beS ©uten unb 836fenijl, fo ift eS audb fttbjectivcr SSeftimmungSgrunb b. i. SSriebfeber jubiefer ^anblung, inbem cS auf bie ©ittlicbfeit beS ©ubjectS ©influfjbat unb ein ©efübl bewirft, welches bem (Sinfluffe beS ©efe^eS aufben SBillen beforberlid) ift. §icr gebt fein ©efübl im ©ubject v o x-ber, baS auf SJtoralitat beftimmt wäre. Senn baS ift unmöglich,weil alles ©efübl finnlid) ift; bie Sriebfeber ber fittlicbcn ©eftnnung