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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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174 : Äritif bet praftifcbcn SSernunft. I. St). 1 . £5. 11 . Jpptfl.

welches weit hinterher, wenn baS moralifchc ®efc(j allererft für ftd)bewährt unb als unmittelbarer SSeftimmungSgrunb beS SSStHert§gerechtfertigt ift, bem nunmehr feiner gorm nach a priori bcftimmtenSBißeit als ©egenftanb oorgefMt werben fann, welches wir in bet©ialeftif ber reinen praftifchen SSernunft uns unterfangen wollen.£>ie teueren, bei benen bie grage über baS ©ut außer

©ebraud) gefomtnen, junt SBenigfien jur STlet>enfadf)e geworben jufein fcheint, oerfteefen obigen gehler, (wie in oicten anberen gälten,)hinter unbefitmmten SBorten, inbeffen baß man ifjn glcicl;wol)l au?ihren ©pftemen herüorblitfen fieht, ba er alSbenn allenthalben #ete«ronomie ber praftifchen SSernunft oerrdth, barauS nimmermehr eina priori allgemein gebietenbeS moralifchcS ©efefj entspringen bann,Sa nun bie begriffe beS ©Uten .unb SSöfen, als golgen berSBiUenSbeftimmung a priori, audh ein reines praftifd)eS fPrindp,mithin eine ßaufalität ber reinen SSernunft oorauSfe^en, fo bejicjjenfte ftd) utfprunglid) nicht (etwa als Seftimmungen ber fpnthetifchenEinheit beS EOtannigfattigen gegebener Tlnfchauungen in einem 5Be--wufjtfein) auf £>bjecte, wie bie reinen SSerftanbeSbegriffe ober -Kette--gorien bet theoretifchgebrauchten SSernunft, fte [eben biefe oietmel)rals gegeben oorauS; fonbern fte ftnb inSgefammt modi einer ein=jigen Kategorie, nämlich ber ber Eaufalität, fofern ber SSejiitwmungSgrunb berfelben tn ber SSernunftoorjfellung eines ©efelieS bet=felben befiehl, welches, als ©efefr ber greiheit, bie SSernunft ftd)fetbji gibt unb baburch ftd) a priori als praftifd) beweifi. Sa in--beffen bie -gianbtungen einerfeits jwar unter einem ©efefce, baSfein Slaturgefefc, fonbern ein ©efefc ber greiheit ifi, folglich ju bemVerhalten intelligibler SBSefen, anbererfeitS aber bod) auch,^Begebenheiten in ber ©innenwett ju ben Erlernungen gehören, fowerben bie SSefiimmungen einer praftifchen SSernunft nur in S3e-jiebung auf bie leitete, folglich jwar ben Kategorien beS SSerftanbcSgemäß, aber nicht in ber 2£bfid>t eines theoretifchen ©ebrauchS bef«felben, um baS SJiannigfaltige ber (ftnnlichen) 'l£nfd)auung unterein SSewußtfein a priori ju bringen, fonbern nur um baSSJtannig-faltige ber SSegehrungen ber Einheit beS S5ewußtfeinS einer im