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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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j ä5on bem Öcgriffe eines ©egenjtanbcS ber reinen praft. SJccnunft. 171

i mungSgrunb beS SBillenS gebaut, ohne SJvücEfidjt auf mögliche

!«' Objecte beS 33cgebrungS»ermogenS, (alfo bloS bureb bie gefefjlicbe

| gorm ber SJtaieime,) alSbenn ift jenes fPrindp praftifcbeS ©efefea priori, unb reine 33ernunft wirb für fid> praftifcb ju fein an«genommen. SaS ©efetj beßimmt alSbenn unmittelbar ben 2öil=j len, bie if)m gemäße £anblung ift an fid> felbjt gut, ein 2BiHe,beffen SJtajime jeberjeit biefem ©efefce gemäß, fct>led>ter =

! bingS, in aller 2tbfid;t gut, unb bie oberße S3cbingungalles ©uten: ober cS gel;t ein SSeßimmungSgrunb beS S3egeb*rungSocrmogenS bor ber SRajcime beS SBillenS borget, ber ein £)b«ject ber Suß unb Unluft borauSfcfct, mitbin etwas, baS bergnttgtober fdjmerjt, unb bie SOtayime ber SSernunft, jene ju beforbern,biefe ju bermeiben, bejtimmt bie $anblungen, wie fte bejiebungS=weife auf unfere Steigung, mitbin nur mittelbar (in Stüdficbt aufeinen anberweitigen 3wccf, als SRittcl ju bemfelben) gut finb, unbbiefe ßRayimcn fönnen alSbcnn niemals ©efefje, bennod) aber ber--j nünftige, praftifd;e S3orfcbriften bdßen. Ser Swecf felbjt, baSSSergnügen, baS mir fud)en, ijt im Unteren gälte nicht ein ©uteS,fonbern ein SBobl, nicht ein SSegriff ber SSernunft, fonbern einempirifeber Scgriff bon einem ©egenftanbe ber ©mpftnbung; alleinber ©ebraud; beS SRittelS baju b. i. bie .gjanblung, (weil bajuocrnitnftige Ueberlegung erfordert wirb,) beißt bennoeb gut, abernicht fcbledUbin, fonbern nur in Schiebung auf unfere ©innlid)fcit,in ttnfebung il;reS ©efüblS ber Sufi unb Unlufi; ber SBille aber,beffen SRarime babureb afficirt wirb, ift nicht ein reiner SBille, ber nurauf baS gebt, wobei reine SSernunft für ftd> felbjt praftifcb fein fann.

, §icr ift nun ber £>rt, baS fParaboron ber fStetbobe in einer

Äritif ber praftifeben SSernunft ju ert'ldren: baß nämlich ber^Begriff beS ©uten unb S36fen nicht oor bem mora =lifeben ©efefje, (bem eS bcm tlnfcbein nad; fogar jurn®runbe gelegt werben müßte,) fonbern nur, (wtc btaud> gefdf)tebt,) nach bemfelben unb bureb baffelbe be =ßimmt werben muffe. SBenn wir nämlich auch nid;t wüßten,baß baS ^Jrincip ber ©ittlichfeit ein rcincS a priori ben SBiUcn