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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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bei leinen piaft. 83einunft. (I. Scbucticn bei ©iunbfa(so.) 153

red)tfertigenben ©rünbe bebavf, nid;t bloS bic 9)?6glid)feit, fonbern| bie SBirftic^fcit an SBefen beweiji, bic bicS ©efefc als für ftd) t>er--

! binbenb erfennen. SaS moralifche ©efel) in ber Sl)at ein ©efefj.

bei Eaufalität burd) Sreißeit, unb alfo ber SD?bglid)feit einer über-fimilid?cn 9tatur, fo wie baS mctap*)i)fifd)e ©efel) ber GegebenheitenI in ber ©innenwelt ein ©efef,} ber (äaufalitat ber finnlicßcn 9?atur

\ war, unb jenes beßimmt alfo baS, waS fpcculatioc ^)l)ilofopl)ie un=

beßimmt laffen mußte, nämlich baS ©efefc für eine ßaufalität, beren Gegriff in ber Unteren nur negatiu mar, unb oerfd)aßt biefem alfojucrjl objcctioe Realität.

Siefe 2Crt oon ßrebitio bcS moralifd)cn ©efeßeS, ba eS felbßals ein 9)rincip ber Scbuction ber Sreißcit, als einer (Saufalitdt berreinen SSernunft, aufgeßellt wirb, ifl, ba bie tl;eoretifd)e SSernunftwcnigßcnS bie 9J?oglid;feit einer Freiheit anjunehmen genotßigtwar, ju ©rganjung eines GebürfniffeS berfelben, ftatt aller 9Icd)t=fertigung a priori uollig ßinreießenb. Senn ba§ moralifcfje ©efeß| beroeiß feine SKealitat babureß auch für bie jlritiE ber fpcculatiocnGernunft genugthucnb, baß cS einer bto§ negatio gebadeten @aufa=lität, beren Sföbglicßfeit jener unbegreiflid) unb bennod) fte anjiunehmen nbtßig mar, pofitioe Geßimmung, nämlich ben Gegriff einerben SBillcn unmittelbar (burd) bie Gcbingung einer allgemeinengefehlten §orm feiner SUarimen) beßimmenben Gcrnunft ßinjufügt,unb fo ber Gcrnunft, bie mit ihren Sbeen, penn fic fpcculatio ocr--fahren wollte, immer itberfd;rvenglidf> mürbe, 511 m crftenmalc eb=jcctioe, obgleid) nur praftifeße Realität ju geben oermag unb ihrentranSfccnbcnten ©ebrauch in einen immanenten, (im Selbe1 ber Erfahrung burd) Sbcen fetbft wirfenbe Urfache ju fein,) ocrmanbelt.| Sic Geftimmung ber Eaufalität ber SBefen in ber ©inncnmclr,

als einer folcßcn, fonnte niemals unbebingt fein, unb bennoeß mußcS ju aller 9ieil)e ber Gebingungen notbwenbig ctmaS UnbcbingteS,mithin auch eine ftd) gänjlid) oon felbß beftimmenbe Eaufalitat geben.Sal)er mar bic Sbec ber greißeit, als eines GernmgcnS abfoluterSpontaneität, nid)t ein Gebürfniß, fonbern, maS beren 9J?6g--liebfeit betrifft, ein analptifcßer ©runbfaß ber reinen fpcculatioen