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4 (1838) Immanuel Kant's Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft : nebst den Abhandlungen zur Philosophie der Geschichte
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I.

Ucbecgand o. b. popul. fittl. SSScltwcisib jur SOTetapl;. b. Sitten. U7

£>ie ^eteronomic be§ SBillenc», alö ber Sluell allerUnarten fPrincipien ber ©ittlichfeit.

jl- üffienn ber 2 Billc irgenb worin anbcrS, al3 in ber Äauglicfcj feit feiner SJiapimcn ju feiner eigenen allgemeinen ©efefegebung, mit--

j l;in, wenn er, inbem er über fiel) felbft hinauSgebt, in ber ®efd;affen-

I beit irgenb eines feiner Öbjccte ba3 ©efclj fud;t, ba§ ibn bejtimmcn

jl feil, fo fommt jcberjeit ^cteronomic l;erau§. 25er SfßtUe gibt

l ! aföbcnn fiel) nicht fclbjt, fonbern ba§ SDbject burch fein SSerhältnifj

I jum SBillen gibt biefem ba§ ©efefe. £)ie§ S3erödltnif, e§ beruhenun auf ber Steigung, ober auf S3orftelIungen ber SSernunft, laßtI nur hvpothetifche Smperatioen möglid; werben: ich foll etwas» tl)un

S barum, weil ich etwas» ttnberes» will. 25agegen fagt ber mo=

I ralifchc, mithin fategorifcfye Sntperatio: ich foll fo ober fo hnnbeln,

ob ich gleich nichts» tlnberes» wollte. 3 - jener fagt: ich foll nichtlügen, wenn ich bei @hven bleiben will; biefer aber: ich foH nichtlügen, ob es» mir gleich nid;t bie minbeftc ©chanbe jujöge. 2 )erJ ledere muff alfo »on allem ©egenffanbe fofern abftrahiren, bafj biefer

| gar feinen (Sinflujj auf ben SBiUen l)abe, bamit praftifche SSer-

; nunft (SBille) nicht fvembeS Sntereffc bloS abminijirire, fonbern

blos» il;r eigenes gebietenbeS 2Cnfehen, als oberfte ©efeljgebung, bes

{ weife. @o foll ich i- -33. frembc ©lücffeligfeit 5 U befördern fudhen,

{ nicht al§ wenn mir an bereu ©piftenj was» gelegen wäre, (es» feiburch unmittelbare Steigung, ober irgenb ein 2Bol)lgefalIen inbirectburch SSernunft,) fonbern bloS beSwcgcn, weil bie SDtapimc, bie fieairöfchlieft, nicht in einem unb bemfelben Sßollen, al§ allgemeinem

1 ®efeh, begriffen werben fann.

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| (£tutl)cilitng

I aller möglichen ^Jrincipien ber Sittlich?eit

| auö bem angenommenen ©runbbegriffe

j ber |>etcrnoimoc.

i 25ie menfdt>licf)e SSernunft hat h^/ düerwärtg in ihremreinen gebrauche, fo lange e§ il;r an Äritif fehlt, üorher alle mög=

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