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ein Hund, miaut wie eine Katze, spricht wie ein gemeinerJude, und so weiter. Die Gäste des Grafen thun sichZwang an und lächeln darüber; aber die Bedienten schä-men sich, dem Pickelhering aufzuwartcn, und schieben ihmseinen Teller verächtlich hin.
Hr. v. Puff. Paperlapapp! Das sagt ihm der Neidnach. Und laß es auch wahr sepn; was hat's zu be-deuten? — Ich finde die Späßchen recht hübsch, und bingesonnen, den Herrn Gauch zu meinem lustigen Roth zumachen, wenn ich bei ihm ausgelernt habe.
Mstr. Puff. Ach! Bruder, du wirst wohl eher armwerden, als auslcrncn, und dann hat alle Lust ein Ende.
Hr. v. Puff. Paul, cs ist dein Glück, daß du meinBruder und kein Kavalier bist: ich müßte dich sonst vordie Klinge fordern, bei meiner Ehre! das müßt' ich. (Erergreift ein Ngppier.) Sieh, mit dem Dinge da Hab' ichschon halb und halb gelernt, wie ich jemanden, der mirein schiefes Gesicht macht, das Lebenslicht ausblasen kann.Das müssen wir Vornehmen verstehen thun.
Mstr. Puff. Lernt doch lieber, Menschen glücklichmachen, als umbringcn!
Hr. v. Puff. Glücklich machen! — Du redest wieein wahrer Spießbürger! — Glücklich machen ist ja garnichts Apartes. Das darf auch der Pöbel, wenn ersonst Lust und Belieben dazu hat. Aber Ducllircn darfer nicht; das ist ein Vorzug des Adels. Mancher bür-gerliche Großprahler würde Geld, viel Geld darum ge-ben, wenn wir ihm die Ehre erzeigten und ihm in einemZweikampf den Degen in den Leib stießen; aber nein;das geschieht nicht — er mag sich auf den Kopf stellen,mag auf den Knieen darum bitten, mag machen , was erwill — cs geschieht durchaus nicht.