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dcr stadt- und landkundigcn Schwäche seines Verstandesein aufgeblasener Gernklug und Tadelgcrn ist. Er hältstracklich über sein Nathsrccht, die Aufsätze der Secretärezu mustern; doch wagt er sich nie an die Sache selbst,sondern krittelt und mäkelt in seiner Einfalt bloß an demAusdruck und sudelt bisweilen, wenn er seine Censormachtauf keine andere Art zeigen kann, orthographische Schni-tzer in die richtig geschriebenen Concepte. Am liebstenmacht er Jagd auf kleine Wörtchen, die sich gegen anderevon gleicher Bedeutung austauschcn lassen. So spielt erbesonders mit Nachdem und Demnach, wie die Katzemit der Maus. Wenn ich zum Beispiel die Ausferti-gung eines Befehls mit Nachdem augcfangen habe, streichter cs aus und setzt Demnach dafür; findet er aber beider nächsten Revision Demnach, so wird das ausge-merzt, und jenes vor ein paar Stunden verabschiedeteNachdem wieder zu Gnaden angenommen. — Das armeBindcwörtchcn Weil sicht er niemals für voll an, son-dern zieht ihm bei jeder Gelegenheit das breitere Die-weil vor. Dieß muß dem stärkern Alldieweil wei-chen, welches er in der Folge durch Alldie weilen übcr-bictet. Aber auch dieses volltönende Kraftwort hat keineRuhe vor ihm: er vertilgt es, um dem erhabener» Dem-nach und Alldicweilcn Platz zu verschaffen. Undwenn man ihm nun endlich auf diesen höchsten Gipfelnachgcklettert ist, so steigt er stufenweise wieder in dieEbene des verachteten Weil hinab, und gönnt dann dem-selben sogar die Ehre, seinen Vordermann Dieweil ab-znlöscn." —
„Sich, Heinrich, von solchen Qucrköpfen — denn an-ders kann ich sie, mit Vorbehalt der Achtung gegen dieverdienstvollen Räthc, nicht nennen — muß sich dein ar-