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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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er verloren, oder gar aus Schonung diese Zeichen verhehlt,weil es seinen Gram crräth dieser Gedanke suhr gleicheiner Lohe wider ihn und wie er endlich, weil die beladeneVergangenheit alle seine gctödteten Hoffnungen und seine ent-färbten Wünsche vor ihn trägt, sich umwendct, wenn dasgeliebte Paar von ihm zum Altar und zum ewigen Bundegeht, wie er sich trostlos umwendet nach den stillen leerenFluren, um unendlich viel zu weinen, und wie er dann soallein und dunkel in der schönen Gegend bleibt und zu sichsagt:deiner nimmt sich heute kein Mensch an niemanddrückt deine Hand, und niemand sagt: Viktor, warum weinstdu so? O dieses Herz ist so voll unaussprechlicher Liebewie eines, aber eS zerfällt ungeliebt und ungekannt, undniemand stört sein Sterben und sein Weinen Doch, doch,o Julius, o Klotildc, wünsch' ich euch ewiges Glück und lauterzufriedne Tage" .... Dann könnt' er nicht mehr; er legtedie Augen in die Hand und an den Fensterrahmen, und er-laubte ihnen alles und dachte nichts mehr; der Schmerz, derwie eine Klapperschlange mit aufgerissenem Rachen ihn undsein Entgegcntaumcln angcschauet hatte, drückte ihn setzt er-griffen und hineingcschlungen auseinander . . .

Weiche Herzen, ihr quälet euch auf dieser fclsichten Erdeso sehr, wie harte den Andern den Funken, der nur eineBrandwunde macht, schwinget ihr zum Feuerrade um, undunter den Blüten ist euch ein spitzes Blatt ein Dorn! . . .Aber warum, sag' ich zu mir, zeigst du deines Freundes sei-nes, und öffnest entfernte ähnliche Wunden an geheilten Men-schen? O antwortet für mich, ihr, die ihr ihm gleicht: möch-tet ihr eine einzige Thräne entbehren? Und da die Leiden