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eine Kultur sinken *), die nicht einma an unsere reicht. Völ-ker haben kein Alter, oder oft geht das Greiscnaltcr vor demJünglingaltcr. Schon bei dem Einzelwesen ist der Krebs-gang des Geistes im Alter nur zufällig; noch weniger hatdie Tugend darin eine Sommer-Sonnenwende. — Die Mensch-heit hat. also zu einer ewigen Verbesserung Fähigkeit: aberauch Hoffnung? —
DaS gestörte Gleichgewicht der eignen Kräfte machtden einzelnen Menschen elend, die Ungleichheit der Bur-ger, die Ungleichheit der Völker macht die Erde elend;so wie alle Blitze aus der Nachbarschaft der Ebbe und Flnthdes Aethcrs entstehen und alle Stürme aus ungleichen Luft-vcrthcilnngcn. Aber zum Glück liegt'ö in der Natur derBerge, die Thäler zu füllen.
Nicht die Ungleichheit der Güter am meisten — denndem Reichen hält die Stimmen- und Fäuste-Mehrheit derArmen die Wage — sondern die Ungleichheit der Kulturmacht und verthcilt die politischen Druckwerke und Druck-pumpen. Die lex agraria in Feldern der Wissenschaften geht
*) Auch nicht durch den Luxus, dessen Größe man — indemman ihre Ausgabe mit unserer Einnahme vergleicht —übertreibt, und der ihnen nur dadurch schadete, daß sie dieVölker gleichsam wie ostiudischc Vettern beerbten. Es warder eines Schusters, der das große Loos gewonnen; cswar die Verschwendung eines Soldaten nach der Plünde-rung. Daher hatten sie Luxus ohne Verfeinerung. Eskonnte sich ihre Größe nur durch Vergrößerung er-halten. Hätte man ihnen Amerika mit seinen Goldstan-gcn vorgcworfcn: sic hätte» bei größcrm Luxus noch einigeJahrhunderte länger an dieser Krücke gehen können.