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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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ich mag gern, fuhr sic fort, doch einige Ähnlichkeit mitzwei so guten Freunden, Giulia und Emanucl, bekommen" d. h. die blaffe Farbe, oder auch die Meinung des bal-digen Todes. Viktor stieß ein hastiges Ja heraus, undwandte das schmerzende Auge gegen den ausfliegenden Vor-hang.

Nie waren wol die Szenen der Spieler und der Zuhö-rer sich ähnlicher. Iphigenie war Klotildc der wilde Orcst,ihr Bruder, war ihr Bruder Flamin der sanfte Helle Py-ladcs sein Freund Viktor. Und da Flamin unten im Par-terre mit seinem wolkigen Angesicht stand (er kam nur,um seine Schwester bequemer zu sehen) so war es unscrmund seinem Freunde so, als würd' er von ihm angercdct, alsOrest zu PpladeS sagte:

Erinnere mich nicht jener schönen Tage,

Da mir dein Haus die freie Stätte gab,

Dein edler Vater klug und liebevollDie halb erstarrte junge Blüte pflegte;

Da du ein immer munterer Geselle,

Gleich einem leichten bunten SchmetterlingeUm eine dunkle Blume, jeden TagUm mich mit neuem Leben gaukeltest,

Mir deine Lust in meine Seele spieltest.

Klotildc fühlt' es eben so schmerzhaft, daß man auf derSzene ihr Leben spiele, und kämpfte gegen ihre Augen . . .Aber da Iphigenie zu ihrem Bruder Orest sagte:

O höre mich! O steh mich an, wie mirNach einer langen Zeit das Herz sich öffnet,

Der Seligkeit, dem Liebsten, was die WeltNoch für mich tragen kann, das Haupt zu küssen