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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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Flocken ausgezupft um alle flattert. Er, der wie sein Na-menvetter, der h. Sebastian, ganz mit (AmorS) Pfeilen voll-geschofsen anssah, ließ Pfeile anderer Art gegen das ganzeGeschlecht, wiewol nie gegen Einzelwesen, fliegen. In die-sem letzten Umstand war seine Bitterkeit von Matthicu's sei-ner unterschieden, der z. B. von seiner eignen Base, die ihreSchönheit durch späte Blattern verloren, sagen konnte:ihreSchönheit hielt sich recht tapfer gegen die Blattern, undtrug aus diesem Siege die herrlichsten Narben davon,und zwar alle, wie Pompejus Ritter, von vorncn imGesicht."

Wie Teufelsdrcck zum I>a»t gmU gebraucht wird, sowürzet man das feinste snvow vlvre durch einige kühne Un-höflichkeiten. Bastian war in der Tarantelzeit durch nichtsverlegen zu machen er ging und kam wie ein Pariser ohneUmstände er suchte oft kühne, aber vortheilhafte Stellun-gen seines Körpers unter dem Schauspiel that er Reisendurch die Logen, wie der Fürst durch die Kulissen er brachtecS (obwol mit Mühe, und nur indem er sich immer dasMuster der Hofleute vorhielt) fünfmal dahin, daß er gleich-gültig zuhörte oder gar wegschauete, wenn ihm der andereerzählte; welches alles, wenn nicht wesentliche, doch Nebcn-stückc der wahren Höflichkeit sind.

Auch will ich zu seinem Ruhm nicht unbemerkt lassen,daß er sich die ordentlichen erotischen und satirischenFreiheiten der gallikanischen Kirche gegen mehre Weiberauf einmal nahm; denn vor einer einsamen hatt' er noch diealte Ehrerbietung eines edlen Herzens. Ich will von jenemdoch ein Beispiel geben. Einmal war er unter fünf Vcr-läumdcrinnen (die Gesellschaft bestand aus sechs Fraucnzim-