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Flocken ausgezupft um alle flattert. Er, der wie sein Na-menvetter, der h. Sebastian, ganz mit (AmorS) Pfeilen voll-geschofsen anssah, ließ Pfeile anderer Art gegen das ganzeGeschlecht, wiewol nie gegen Einzelwesen, fliegen. In die-sem letzten Umstand war seine Bitterkeit von Matthicu's sei-ner unterschieden, der z. B. von seiner eignen Base, die ihreSchönheit durch späte Blattern verloren, sagen konnte: „ihre„Schönheit hielt sich recht tapfer gegen die Blattern, und„trug aus diesem Siege die herrlichsten Narben davon,„und zwar alle, wie Pompejus Ritter, von vorncn im„Gesicht."
Wie Teufelsdrcck zum I>a»t gmU gebraucht wird, sowürzet man das feinste snvow vlvre durch einige kühne Un-höflichkeiten. Bastian war in der Tarantelzeit durch nichtsverlegen zu machen — er ging und kam wie ein Pariser ohneUmstände — er suchte oft kühne, aber vortheilhafte Stellun-gen seines Körpers — unter dem Schauspiel that er Reisendurch die Logen, wie der Fürst durch die Kulissen — er brachtecS (obwol mit Mühe, und nur indem er sich immer dasMuster der Hofleute vorhielt) fünfmal dahin, daß er gleich-gültig zuhörte oder gar wegschauete, wenn ihm der andereerzählte; welches alles, wenn nicht wesentliche, doch Nebcn-stückc der wahren Höflichkeit sind.
Auch will ich zu seinem Ruhm nicht unbemerkt lassen,daß er sich die ordentlichen erotischen und satirischenFreiheiten der gallikanischen Kirche gegen mehre Weiberauf einmal nahm; denn vor einer einsamen hatt' er noch diealte Ehrerbietung eines edlen Herzens. Ich will von jenemdoch ein Beispiel geben. Einmal war er unter fünf Vcr-läumdcrinnen (die Gesellschaft bestand aus sechs Fraucnzim-