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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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Vom Ende des Kirchenjahrs (Iten Dezember)bis zum Ende des bürgerlichen (31sten De-zember).

Flamin, dessen patriotische Flammen in der Sessionstubekeine Luft antrafen und ihn selber zuerst erstickten, wurdetäglich scheuer und wilder. Es war ihm etwas Neues, daßganze Kollegien und Kommissionen das thun mußten, wasEiner hätte machen können daß die Glieder des Staats(wie es doch die Glieder des Körpers auch sind) am kur-zen Arme des Hebels bewegt werden, um mit größererKraft weniger zu thun, und daß besonders ein Kollegiumdem Leibe gleiche, der nach BorclluS 2900 mal mehr Kraftbei einem Sprunge anwendet, als die Last erfordert, die erzu heben hat. Er haßte alle Große und kam zu keinem;der Hoftunker Matz nicht einmal bekam seine Visiten. MeinSebastian machte seine bei ihm seltener, weil seine Mußeund seine Lustbarkeiten-Windstille gerade in Flaminö Arbeit-stunden sielen. Diese Entfernung und das ewige Sitzen beiSchleuncö welches Flamin, aus Unbekanntschaft mitJoachimenö Einfluß, auf alle Fälle KlotildcnS ihrem zurech-nen mußte, zu deren künftigen Besuchen sich Viktor durchseine fetzigen den Vorwand verschaffe und selber die fürst-liche Gunst gegen diesen, die in Flamins Augen keine Folgeseines Freiheitgcistes und seiner Aufrichtigkeit feyn konntealles dieses zog die verschlungenen Freundschafthände beider,deren Leben sonst ein vierhändigeö Tonstück gewesen, immerweiter auseinander; die Fehler und den moralischen Staub,den sonst Viktor von seinem Liebling wegwischen konnte,