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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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großer Name, der auf einmal den langen Leichcnzug einergroßen Vergangenheit im Finstern vor mir vorübcrführtsah er sic ernsthaft, ihn weder suchend noch fliehend. Diezwei Narren blieben in ihren Augen die zwei Narren undgewannen durch nichts etwas. Da er also gewiß bemerkte,daß aus einem flüchtigen Grollen wahre Reue über ihrebisherige Offenheit geworden war, von der er einen zu frei-müthigcn Gebrauch und eine zu eigennützige Auslegung ge-macht zu haben schien: so war cs jetzo seine Pflicht, das,was er bisher aus Scherz gethan hatte, im Ernste zu thun,nämlich sie aufzusuchcn und auszusöhnen.

Aber sie stand immer an der Fürstin, und cs war nichts.

Ich Hab' es nicht selber gesagt, weil ich wußte, derLeser sch' es ohne mich, daß der Held glaubt, Joachimehalte ihn für den Bilderdicncr ihrer Reize, und für den vonihr angczogncn Mondmann: der Held nahm sich daher längstvor, ihr diesen Jrrthum zu lassen. Einen solchen Jrr-thum zu benehmen, dazu hat selten ein Mann oder einWeib Stärke genug Viktor hatt' aber noch mehr Gründe,ihr den Glauben an seine Liebe (d. h. auch sich den seinigenan ihre) zu gönnen: erstlich er wollte verstecken, warum erkomme zweitens er wußte, in der großen Welt und un-ter den Joachimen wird ein Liebhaber nur wie der dritteMann zum Spiel gesucht, man stirbt da nicht von der Liebe,man lebt da nicht einmal davon drittens er hob sichimmer den Nothanker auf, aus Spaß Ernst zu machen:wenn mir das Messer an der Kehle sitzt, dacht' er, so setz'ich mich hin und gewinne sic von Herzen lieb, und damitgut" viertens eine Kokette macht einen Koketten . . .Hier sing ich bekanntlich schon an, mich über den 22sten