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in die Zukunft, als in die Vergangenheit? — Die Kälte derTochter war natürlicherweise nicht kleiner fader aufrichtiger)als die Wärme der Eltern .... und gerade die Kälte er-frischte sein glühendes Gehirn. Diese kalte gleichgültige Ge-stalt war wie ein Schleier über die erhabne liebende gedeckt,die immer mit ihrem schwermüthigen Blicke vor ihm schwebteund die er nicht aushielt. Ohne Bcwußtseyn einer Schuld,zufrieden mit seinem Gehorsam gegen Emanuels Bitte, zoger mit seinen vom Wohlstand erdrückten Gefühlen ab, kältergegen die Kälte. — Er wäre ein schlechter Liebhaber gewe-sen, wenn er gewußt hätte, was er haben wollen; denn sonsthätt' er von Klotildcn, sogar im Falle ihrer Liebe gegen ihn,keine außerordentliche Wärme gegen einen Medikus begehrenkönnen, den ihr die Eltern aufzwangen (welches einem Mannenoch mehr schadet als Häßlichkeit), der so unhöflich ohne einGeburttag-Karmen aus dem Garten fortsagte, und der sie in diesieben vergoldeten Thürme des Hofdienstes, trotz ihrem Wi-derwillen, trotz allem Anschein ihres künftigen Gesängniß-fiebers, hineinschob. — Aber für das offne Lehn seinesHerzens war eben dieser Aerger gesund ....
Wenn mein guter Leser einmal von einer zu theurenFreundin einen ewigen Abschied zu nehmen hat: so nehm' erihn zweimal. — Der erste versteht sich ohnehin, wo er inder Trunkenheit des Schmerzes, im Blutsturz des Herzensund der Augen erliegt, und wo das geliebte Bild sich mitFlammen in die weiche Seele brennt; aber dann wird er dieAbgeschiedne nie vergessen können. Daher muß er einenzweiten nehmen, der schon darum kälter ist, weil heftigeEmpfindungen kein cknl 8egno der Wiederholung leiden, saer muß (wenn er am allcrklügstcn seyn will) sie nach dem