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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
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diebischen Blicken crrathen konntet Und könnt' er nachherNicht zum Fürsten gehen und da für alle unsere Freunde diegiftigsten Suppen cinbrockcn? Da ater das Vexirbildgewöhnlich in Einer Woche verblich: so brauchte Viktor ihmnur eben so lange den Träger desselben aus den Angen zuentrücken: er trug also seinem von der Natur tättovirtcnFreunde die Bitte vor, einmal gemeinschaftlich nach St. Lünezu gehen, da sie vorgestern einander verfehlet hätten. . . .

Daraus wird nichts," sagte Flamin, der die kleinereDelikatesse hatte, die Bitte um die Begleitung wegen seinerVorwürfe in Le Bauts Garten nicht zu benützen, und dar-über die größere vergaß, eine solche Rücksicht seinem Viktorgar nicht zuzutrauen.

Dieser, in einer leidenschaftlichen Eilfertigkeit zwei solcheUcbel (KlotildenS Hosamt und Matthicu'S Besichtigung) ab-zuwenden, griff zum sonderbaren Mittel, dem Hofjunkcr dieReise-Genossenschaft anzutragen. Denn sic sahen und spra-chen einander täglich in Vorzimmern und Sälen undwahrhaft freundlich, nur konnte keiner den andern ausstehen.Mt Freuden! (sagte der Evangelist) in dieser WocheHab' ich den Kabinctdienst aber die nächste kann ich."

Und gerade in der fetzigen wollt' es Viktor. So vielschnelle Fehlschlagungen bestürzten diesen so, daß er, dessensorg- und argloses Herz immer ein offener Brief mit flie-gendem Siegel war, sich jetzt gegen seinen guten, theurenFreund Flamin verstellte. Er wollte wenigstens das Mutter-mal und dessen Deutlichkeit selber untersuchen. Er ging da-her zu ihm, und fand ihn gebückt-schreibend, und mit einemglühenden Arbeit-Gesicht. Erbeschwur'S ihm, Erholung undFerien wären ihm unerläßlich, und er sollte wie ein Setzer