ter schöne Träume, vor elendem erschien ihm der Satan mitseiner Sippschaft. Das schöne Sonnabend-Wetter und derGedanke an den Geburttag Klotildens und des Nachsommersgaben ihm einen Morgentraum, der ein Theater, in welchemblos ihr holdes Bild gespielt. Eine Person, die er hinterdem Schleier des Traums gesehen, stand für ihn den ganzennächste» Tag in einem zauberischen Wiederschcin. Bei ihmirrten die Träume — diese Nachtschmetterlinge des Geistes-- wie andre über die Nacht und den Schlaf hinaus; wenig-stens Vormittags liebt' er jede Person im Wachen fort, dieer im Traum zu lieben angefangen. Dieses mal floß garumgekehrt die wachende Liebe in die träumende hinein, unddie wirkliche Klotilde fiel mit der idealen in Ein so leuchten-des Heiligenbild zusammen, daß einer, der seinen Traumweiß, sich ins klebrige leicht findet. Deswegen muß derTraum den Lesern gegeben werden, den poetischen Lesern be-sonders — für andere möchte ich eine Ausgabe der Hunds-posttage veranstalten, wo er heraus wäre; denn unpoetische,die selber keine haben, sollten auch keine lesen.
, Euch aber, euch guten, selten belohnten weiblichen See-len, die ihr ein eignes zweites Gewissen neben dem ersten,für reine Sitten habt — deren einzige Tugend in der Nähezu einem Kranze aus allen Tugenden aufblüht, wie Nebel-Sterne durch Gläser in Millionen zerfallen — die ihr, soveränderlich in allen Entschlüssen, so unveränderlich im edel-sten, aus der Erde geht mit verkannten Wünschen, mit ver-gessenem Werthe, mit Augen voll Thränen und Liebe, mitHerzen voll Tugend und Gram — euch theuern erzähl' ichgern den kleinen Traum und mein großes Buch! . . .
„Eine Hand, die Horion nicht sah, faßte ihn an, eine