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der Tag in St. Lüne, daß das ganze Pfarrhaus an denHofmedikus dachte. — „Ach er sollte Abends ins Konzert„kommen!" Der Virtuose Stamitz gab eines in Le BantsGarten. — „O lieber schon zum Mittagessen!" — „Und in„meine Frühprcdigt, wenn er nicht in die Kindcrlehre will."Epmann hatte dabei seine neu aufgelegte Perücke am meistenim Kopfe, die ihm H. Meuseler heute darauf gesetzt hatte.Dieser geschickte Perückenmachcr bereisete die Diözesanen(Pfarrer), die kein eignes Haar trugen, öfter und mit gro-ßem Verdiensten um ihre Kopse, als der Superintendentselber, dieser Beherrscher der Gläubigen, zu welchemdie meisten Kaplänc sagten: Jhro Exzellenz. Hätt' er stch'sabgewöhnen können, daß er zuviel sang, log und soff, derFrisör: so hätten die meisten Geistlichen ihre Toupecs —diese artistischen Hahnenkämme — bei ihm machen lassen; —so aber nicht.
Da der Kaplan gern die Konfitüren des Schicksals —worunter falsche Haare gehören — mit etwas versauerte undhopfte: so suchte er natürlicher Weise sich die heutige Pe-rücke, für deren falsche Touren er an Zahlungstatt ächte ab-geschnittcne Haare seiner Leute gab, durch Skrupel zu ver-salzen, die er sich über das lange Wegbleiben Viktors machte.Er erinnerte: „wir müssen ihn vor den Kopf gestoßen ha-„ben — er schreibt nicht einmal — er ist vielleicht mit mer-„nem Sohne zerfallen — etwas hat's gesetzt — und dann,„steht unö der alte Lord auch nicht mehr von der Seite an —„unsere Natten halfen ihn auch mit auötreiben."
Durch solche Elegien setzte er anfangs nur sich, und zu-letzt selber den Zuhörer in Angst. Er war durch nichts zuwiderlegen, als dadurch, daß man etwas Neues, was ihn
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