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eben deswegen gegen Agnola, mit der er bloö der Politikwegen die Konkordaten der Ehe abgeschlossen, alle Wärmeseines — Monatnamcns. Gegen Viktor, den Sohn ihresErbfeindes, den Nachfahrer des Hansdicbcs der fürstlichenGnnst, hegte sic, wie leicht zn erachten, wahre — Zärtlich-keit. Unser armer Held — betroffen über Jenners Kälte,für die er sich von der Gemahlin eben keine sonderlicheWärme gegen sich selber versprach — betrag sich so ernst-haft wie der ältere nnd jüngere Kato zugleich. Er dankteGott (und ich selber), daß er sortkam.
Aber unter dem ganzen Wege dachte er: „hätt' ich nur„mein Sendschreiben aus dem Uhr-Convcrt heraus! Ach ich„thäte dann alles, arme Agnola, dich zu versöhnen mit dci-„ncm Schicksal und mit deinem Gemahl! — Ach St. Lüne
(setzte er unter dem Vorbcifahren vor dem Stadtscnior„hinzu) du friedlicher Ort voll Blumen und Liebe! Die„Hatzpachtung versendet deinen Bastian von einem HatzhauS„ins andre."
Denn er mußte höflichkcithalbcr doch auch zum wirk-lichen Minister — und Jenner nahm ihn mit. Dorthinging er mit Lust, gleichsam wie in ein Seegefecht, oder inein KontumazhauS, oder in den russischen Eispallast.
Möbeln und Personen waren in Schleimes Hause vomfeinsten Geschmack. Viktor fand darin von den Wackclfigurcnund Hofleutcn an bis zu den Basaltbüsten älter Gelehrtenund zu den Puppen der SchleuncSschen Töchter, vom geglät-teten Fußboden bis zu den geglätteten Gesichtern, vom Pn-derkabinet bis zum Lcsekabinct — beide schminkten den Kopfschon im Durchmarsch — kurz, überall fand er alles, wasdie Prachtgesctze je — verboten haben. Seine erste Verlc-