24
können — was einen Autor zur unsäglichen Mühe antrcibcnkönnte, den ganzen Tag am Dintcnsaß zu stehen und ganzePfunde Konzcpthadcrn in Berlincrblau zu färben. . .Und dieser kühle ernste I>oc»s poc»8 von Vorrede — einAusdruck, den Tillotson für eine Verkürzung von der katho-lischen Formel: !>oe est cnrpxs, hält — sei für gute Re-zensenten aus Universitäten genug.
Ich wende mich wieder zu dem, was ich eigentlichdamit haben wollte. Ich bin nämlich gesonnen, die Ertra-blättchcn und Nebenschößlingc, womit die Schalttage vollzu-machcn sind, in alphabetischer Ordnung — weil Unordnungmein Tod ist — nicht nur anzukündigen, sondern auch hierschon anzufangen und fortzusetzen bis zum Buchstaben I.
Schalt- und Nebenschößlingc alphabetischgeordnet.
A.
Alter der Weiber. Lombardus (U. 4. 8eni. >I,8t. 4)und der h. Augustin (!. 22. cks civit. c. 15) erweisen, daßwir alle in dem Alter von den Todten auferstchen, worinChristus aufcrstand, nämlich im 32sten Jahre und drittenMonat. Mithin wird, da im ganzen Himmel kein Vierzigerzu haben ist, ein Kind so alt sepn wie Nestor, nämlich 32Jahre und drei Monate. Wer das weiß, schätzet die schöneBescheidenheit der Weiber hoch, die sich nach dem 30stenJahre wie Reliquien für älter ausgeben, als sie sind; dennes wäre genug, wenn sich eine Vierzigerin, Achtundvierzi-gerin so alt machte wie guter Rheinwein, oder höchstens wieMethusalem; aber sie glaubt bescheidener zu fern, wenn siesich, so sehr ihr Gesicht auch widerspricht, schon das hohe