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4 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : zweites Heftlein
Entstehung
Seite
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meine fatale, verdammte, dumme Weise nicht merkst" . . .Welche denn?"Ja wol, welche; aber die heutige mein'ich, daß mir die Augen überlaufen du darfst es kühnblos einem zu matten Thränenheber beimessen, worunterPetit alle eiusaugenden Thränenwege befaßt wenn mirz. B. einer Unrecht thut, oder wenn ich nur etwas stark be-gehre, oder mir eine nahe Freude, oder nur überhaupt einestarke Empfindung, oder das menschliche Leben denke, oderdas bloße Weinen selber."-

Sein gutes Auge stand voll Wasser, da er's sagte, undrechtfertigte alles.

Lieber Flamin, ich wollte, ich wäre eine Dame gewor-den, oder ein Herrnhuter, oder ein Komödiant wahrlich,wenn ich den Zuschauern weißmachen wollte, ich wäre dar-über (nämlich über dem Weinen), so wär' es noch dazu aufder Stelle wahr."

Und hier legt' er sich sanft und froh mit Thränen, dieentschuldigt flössen, um die geliebte Brust. . . . Aber zurVipern- und Eiscnkur seiner Männlichkeit hatt' er nichts alseinHm!" und einen Zuck des ganzen Körpers Vonnöthen:darauf kehrten die Jünglinge als Männer in die Laubezurück.

Es war nichts mehr darin: die Mädchen waren in dieWiesen geschlichen, wo nichts zu meiden war, als hohes Grasund bethauter Schatten. Die leere Laube war der beste ein-saugende Thränenheber seiner Augen; sa ich schließe aus Be-richten des Korrespondenz-Spitzes, daß es ihn verdroß. Dadie Schwester spät allein wicderkam: so verdroß es den an-dern auch. Uebcrhaupt, sollte sich etwa der Held welchesfür mich und ihn ein Unglück wäre mit der Zeit gar in