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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
Seite
451
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Lieutenant (ihm Papiere zeigend). Gegen diese vonmir schon entworfenen Quittungen ohne Bedenken.

Heinrich. Mir soll's lieb sepn.

Lieutenant. Wenn du deine Beute hast, suche michim Gasthof zum schwarzen Adler auf. Bis um acht Uhrbin ich aber noch hier im Gartenhause zu treffen. Dochdas alles bleibt unter uns.

Heinrich. Sie kommt wieder. Reden Sie ihr nurauch etwas von Gcistcrerscheinungen vor, damit sic im-mer ein bischen in Furcht gesetzt wird. Ich will horchenund meinen Hokuspokus darnach einrichten.

(Geht ab.)

Siebenter Auftritt.

Pachterin. Lieutenant.

Pachterin (uni er derTbüre). Wollender Herr Lieute-nant nicht so gnävig sepn und ins Haus spazieren?

Lieutenant. Ich danke, liebe Frau. Hier unter denBäumen war meines seligen Vaters Lieblingsplätzchen.

Pachterin. Ja, hier saß er recht gern, der liebeHerr. Woran ist er denn gestorben?

Lieutenant. Am Schlagfluß.

Pachterin. So bald kommt's mit dem Menschen.Gott geb' ihm die ewige Ruhe! Wir haben einen gütigenHerrn verloren.

Lieutenant. An mir sollen Sie ihn doppelt wiederfinden.

Pachterin. Das hoffen und bitten wir.

Lieutenant. Es ist Menschenpflicht. Ich würde Sie