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Lottchen- Fort von hier? Von meinen Eltern fort?
— Dazu kann ich mich nicht entschließen.
Lieutenant. Nun so liebst du mich nicht.
Lottchen. O Sie quälen mich durch diesen Vorwurf.
— Muß ich denn deßwegen meinen guten Vater, meinegute Mutter ans ewig verlassen?
Lieutenant. Nur auf eine kleine Ewigkeit von ei-nigen Tagen. — Das Ding geht wie am Schnürchen:Wir verschwinden auf kurze Zeit; lassen uns heimlichtrauen; kommen wieder und bitten um Verzeihung; un-sere liebwerthesten Aeltern sehen, daß geschehene Dingenicht zu ändern sind und geben uns ihren Segen.
Lottchen. Nein, sie werden uns fluchen.
Lieutenant. Mache dir doch nicht so schrecklicheVorstellungen! Mein Vater ist im Grunde ein gutherzi-ger Mann, der nur manchmal mit dem Kopfe durch dieWand will. Sieht er, daß es nicht geht, so läßt er sich'sendlich auch gefallen.
Lottchen. Karl, Karl, wenn ich Sie nicht so liebte—
Lieutenant. Du willst's also mit mir wagen?
Lottchen. Das war das rechte Wort. Ja, ich will'swagen, ob ich gleich viel, sehr viel wage. Aber wennSie mich armes Mädchen unglücklich machen —
Lieutenant. Kränke mich nicht! Ich schwöre —
Lottchen. Keinen Schwur! Sie begingen dann dop-pelte Sünde.
Lieutenant. Gott soll mich vor der einfachen be-wahren! — Doch nun müssen wir darauf denken, wiewir fortkommen wollen.
Lottchen. Ach!
Lieutenant. Seufze nicht und rede! Wie und wannkönnen wir fort?