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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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an meinen Vater. Er kam in dessen Abwesenheit an; ichbrach ihn durch Antrieb eines guten Geistes auf, undfand den herzstärkenden Inhalt, daß die nach Abzug derbereits bezahlten fünfhundert Thalcr Pachtgeld noch rück-ständige Summe von zweitausend Thalern in Louisd'orsbereit läge, und Schreiber dieses nur Befehl erwarte, obsie überschickt oder abgeholt werden sollte.

Heinrich (sich den Bauch streichelnd,. Eine wahre Herz-und Magenstärkung! ontt Achselzucken). Nur leider! nichtfür uns!

Lieutenant. Höre mich erst aus! Kaum hatt'ich gelesen, so dacht' ich: Ihr Falben müßt mein werden!und fing an, auf Eroberungspläne zu sinnen. Den erstenGedanken, in meines Vaters Namen das Geld einzukas-siren, gab ich wieder auf, aus Furcht, der Pachter möchtemir nicht trauen. Sicher wär's auch so gekommen; denner wird so gut, als die ganze Gegend wissen, daß ichwohl der letzte Mensch unter der Sonne bin, den meinVater zu Geldgeschäften brauchen würde.

Heinrich. Ja, jedes Kind weiß, daß er Ihnen kei-nen Heller anvertraut.

Lieutenant. Das brauchst du nicht zu wiederholen. Da also mein erster Einfall nichts taugte, sann ichauf einen andern Pfiff, und kam auf den, meinen Vaterfür todt auszugebcn, und, als Erbe, dort das Sümmchenzu heben. Drauf eilt' ich von meinem Vater aus Birken-dorf weg, sprenge seinen Tod in der Garnison aus, warfmich und dich in Trauer, und bin nun hier, mein christ-liches Vorhaben auszuführen. Was meinst du, ob's glü-cken wird?

Heinrich (kopfschüttelnd,. Ich fürcht' einen klaatrigenAusgang.