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Haupt mann. O ich bitte, erinnern Sie mich nichtdurch diesen Namen an mein Vergehen.
Luise. Lassen Sie das, und hören Sie! Sprosserwar nicht mein einziger Verehrer. — Der KaufmannSpargut, sein Vetter Warnick, und ein gewisser Herr vonSimpel waren's auch. — Nun, wie stehts mit der gutenLaune?
Hauptmann. Ich verginge mich aufs neue, wennich sie darüber verlieren wollte.
Luise. Sie habcn's auch nicht Ursach. Ich verachtetediese Herren und ihre Anträge, und rechne mir dieses garnicht als Verdienst an. Ein Herz, das einen Hohwaldliebte, mußte solche Gecken unleidlich finden.
Haupt mann. Beste Luise!
Luise. Dieß war der erste ernsthafte Theil meinerGeständnisse. Der zweite ist lustiger. Wissen Sie denn,wer der Mann war, den Sie vor einigen Stunden inmeinem Zimmer etwas unsanft behandelten?
Haupt mann. Nun, der Bote Thoms.
Luise. Nein, nur sein Mantel, in dem aber der Herrvon Simpel steckte.
Hauptmann. Der Herr von Simpel? Wie kam derarme Tropf zu dieser unglücklichen Verkleidung?
Luise. Das, und wie er, nebst seinen Nebenbuhlern,theils durch Zufall und eigne Schuld, theils durch Kniff'und Pfiffe meines Mädchens ins Gefängniß gekommenist, will ich Ihnen einmal bei anderer Gelegenheit erzäh-len. Jetzt laß' ich die Märtprer der Liebe befreien undherholeu, um sie vor Ihre» Augen feierlich zu verabschie-den. — Sie kommen schon.