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5 (1847) Franz und Rosalie. Magister Zimpels Brautfahrt
Entstehung
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Sechster Auftritt.

Warnick. Sprosser, v. Simpel. Spargut»

Sprosser. Meine Herren, ich nehme Gratulation an.Spargut. Oder Condolenz. Sie machen's wieJener, der die Bärenhaut verkaufte, eh' er den Bär hatte. Wissen Sie die Fabel?

Sprosser. Ei! was kümmert mich jetzt Ihre Fabel?v. Simpel. Ich weiß doch eine Fabel, die Sic wohlkümmern wird.

Sprosser. Die wäre?v. Simpel. Ihre Hoffnung auf Luisens Hand.Sprosser. Ha, ha, ha! S ie denken doch nicht etwa?v. Simpel. Ich verbitte, mich auszulachen.Sprosser. O Herr, ich kann auch verflucht ernsthastsepn, wenn's darauf ankommt. Verlangen Sie eine Probe?

v. Simpel. Ah! Suschen kommt. Wir wollen ab-brechcn. Suschen kommt wieder.

Sprosser. Höchst erwünscht für Sie, tapfrer Ritter.

Siebenter Auftritt.

Suschen. Warnick. Sprosser, v. Simpel.

Spargut. Der Stockmeister»

Stockmeister tim Hcreintretcn zu Suschen). Ja, ja,schönes Jüngferchen, da die Sachen so stehen. Man müßtesich ja ein Gewissen machen Spaß ist Spaß.

Suschen. Sie sind frei, meine Herren, und nun fort,wie der Wind! Die arme, vierfache Braut wird mit Sehn-sucht warten.

Spargut. Ich will nur erst ein Gängelchen nach Hause

v. Simpel. Ich auch.

LuNjibciu'S stiiuunl. Schr. IX. Bd. 28